Rückrundenstart : Dauerbrenner Hinkelmann hofft auf eine Revanche

Mitten im Geschehen: Eichedes Moritz Hinkelmann (rot-weißes Trikot) verpasste bisher noch keine Saisonminute.
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Mitten im Geschehen: Eichedes Moritz Hinkelmann (rot-weißes Trikot) verpasste bisher noch keine Saisonminute.

Moritz Hinkelmann war in allen Spielen der Hinrunde dabei. Am Sonntag hofft der Dauerbrenner im Trikot des Fußball-Regionalligisten SV Eichede, mit seiner Elf Revanche nehmen zu können für die 1:3-Hinspielpleite gegen Weiche Flensburg.

shz.de von
29. November 2013, 06:00 Uhr

Die Hinrunde ist vorbei: 17 Spiele, in denen der SV Eichede immerhin 18 Punkte einheimste. Eine ordentliche Bilanz für den Aufsteiger in die Fußball-Regionalliga, der – wie erwartet – gegen den Abstieg kämpft, aber immerhin einen Punkt vor der roten Zone rangiert. Und einer stand die kompletten 1530 bisherigen Saisonminuten für die Steinburger auf dem Platz: Moritz Hinkelmann. „Natürlich waren Spiele dabei, in denen mehr drin war“, erklärt der Dauerbrenner und sieht vor dem Rückrundenbeginn im heimischen Ernst-Wagener-Stadion am Sonntag (14 Uhr) gegen den ETSV Weiche Flensburg noch Luft nach oben.

Vor allem in den vergangenen sieben Spielen, in denen Eichede ohne Sieg blieb, lief nicht alles optimal. Hinkelmann begründet das mit personellen Engpässen, mangelnder Erfahrung und Abgeklärtheit. „Doch die wird mit jedem weiteren Spiel mehr und mehr kommen“, ist sich der 23-Jährige sicher, der mit 29 Regionalliga-Einsätzen für den SVE und den VfB Lübeck schon zu den Routiniers im Team zählt.

Mit den Flensburgern hat der SV Eichede – und vor allem auch Hinkelmann – noch ein Hühnchen zu rupfen. Denn an der 1:3-Auftaktniederlage im August im Manfred-Werner-Stadion war auch der Defensivallrounder nicht ganz unbeteiligt. „Ich habe zwar nicht richtig gepatzt, beim frühen Rückstand durch Tim Wulff aber schlecht ausgesehen“, erinnert sich Hinkelmann. Der Student, der sich derzeit bei einem Lübecker Unternehmen auf seine Bachelor-Arbeit vorbereitet, geht aber optimistisch in das zweite Aufeinandertreffen: „Das ist eine ganz andere Ausgangsposition. Im Hinspiel waren alle noch richtig aufgeregt, teilweise zu euphorisch. Dadurch passierten leichte Fehler, die mit zur Niederlage führten.“ Mittlerweile spricht Hinkelmann, der seit Juli 2012 das SVE-Trikot trägt, von einer völlig neuen Rollenverteilung: „Ich sehe die Partie als schönen Vergleich, in dem wir zeigen können, dass wir zu Recht in der Regionalliga spielen und uns positiv entwickelt haben.“

Personell hat sich die Lage bei den Stormarnern etwas entspannt. Nach der Hiobsbotschaft um Torge Maltzahn, der nach einer Schultereckgelenksprengung operiert wurde und wochenlang ausfällt, kehren mit dem Tschechen Jakub Heidenreich und Kapitän Jan-Ole Rienhoff nach Gelbsperre zwei wichtige Säulen in die Startformation zurück. Dort wird – natürlich – auch Moritz Hinkelmann stehen, der Dauerbrenner im Eicheder Team.

Unterdessen basteln die Verantwortlichen weiter an der Zukunft. So wurde der Vertrag von Trainer Oliver Zapel unter der Woche vorzeitig bis zum 30. Juni 2016 verlängert.

Anpfiff: Sonntag, 14 Uhr im Ernst-Wagener-Stadion in Eichede.

SR: Henrik Bramlage (Vechta). Assistenten: Björn Förster, Toni Winkler.

Nicht dabei: Dennis Wagner, Leo Seiler (Australien-Urlaub), Petrik Krajinovic (Kreuzbandverletzung), Sebastian Meyer (Schambeinentzündung), Arnold Lechler (Rotsperre), Torge Maltzahn (Schultereckgelenksprengung).

Mögliche Aufstellung des SV Eichede: Lucassen – Fischer, Jan-Ole Rienhoff, Issahaku, Heidenreich (Plate) – Bento, Buchholz, M. Hinkelmann, Güzel – Kossowski – Huseni.


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