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Stormarner Tageblatt

18. Oktober 2017 | 15:26 Uhr

Bad Oldesloe : „dasKUB“ soll es heißen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Selbstbewusst und einzigartig, findet die Jury den von ihr ausgewählten Namen für das Kultur- und Bildungszentrum. Ende des Monats müssen die Kommunalpolitiker darüber entscheiden.

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erstellt am 14.Apr.2016 | 06:00 Uhr

Weißer Rauch. Wir haben einen Namen. Das Kub soll zukünftig dasKUB heißen. So hat es zumindest die Jury entschieden.

Fast 80 Namensvorschläge waren im Vorfeld bei der Verwaltung eingegangen. Die Spannweite reichte von „Akademie & Bühne im alten Gericht“ bis „woHIN“, „Beste Trave Philharmonie“, „C.F. Hansen-Kulturhaus“, „Kubi“ in verschiedenen Schreibweisen , „M. Herrmann Gedächtnis Hütte“, „Olli – Zentrum für Kultur, Bildung und Tourismus in Bad Oldesloe“ oder einfach nur „Sonnenschein“.

Thomas Deistler (Stiftungsgeschäftsführer), Michael E. Deutschbein (Werber), Stefanie Ross (Autorin), Monika Peters (VHS Landesverband) und Carolin Dibbern (Theater) waren von Kultur-Managerin Inken Kautter in die Jury berufen worden. Jeder sollte im Vorwege auf der verteilten Liste fünf Favoriten benennen. Erst am Vorabend der Sitzung war noch ein Vorschlag nachgereicht worden: dasKUB. Eine Idee, die im Februar aus dem Kreis der zukünftigen Kub-Nutzer gekommen und im Hauptausschuss bereits durchgefallen war.

„Wasserfest“ war in der engeren Wahl, über „ODeon“ wurde kurz diskutiert, der Vorschlag „Kubus“ fiel nach einer Baustellenbesichtigung raus. Letztlich überzeugte Michael Deutschbein von der Hamburger Agentur Scholz & Friends seine Jury-Kollegen nach nicht mal einer Stunde mit einem flammenden Plädoyer für „dasKUB“. Der Artikel und der fehlende Wortzwischenraum betonen demnach die Einzigartigkeit des Projekts und strahlen Selbstbewusstsein aus. Bei „dasKUB“ bleibt es nicht. Alle anderen Räumen sollen nach dem gleichen Schema benannt werden: derSAAL, derPROBENRAUM.

Am 25. April werden sich die Mitglieder des Hauptausschusses mit der Jury-Entscheidung auseinander setzen und zwei Tage später auch die Stadtverordneten. Mehrheitlich war im Februar beschlossen worden, den „ausgewählten Namensvorschlag zu übernehmen“. Aber da kannte man ihn ja noch nicht.

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