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Staualarm in Reinfeld : Das wird ein Geduldsspiel

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Kanalarbeiten nahe des Reinfelder Bahnhofs sorgen für Sperrungen und Verkehrsbehinderungen

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2014 | 00:33 Uhr

In den nächsten Monaten wird es in Reinfeld die eine odere andere Verkehrsbehinderung durch anhaltende Baumaßnahmen geben. Das sei, so Bürgermeister Gerhard Horn, sicher nicht ganz zu vermeiden. Doch bei der Planung habe man alle möglichen Varianten der Verkehrsführung und der Umleitungsmöglichkeiten durchgespielt und sei zu einem doch hoffentlich verträglichen Ergebnis gekommen. Falls sich herausstelle, dass noch nachgebessert werden müsse, werde dises geschehen.

Betroffen von den Kanalbauarbeiten am Zuschlag in der Nähe des Bahnübergangs ist der gesamte Durchgangsverkehr durch die Innenstadt. Zur Zeit wird die Baustelle eingerichtet. In den nächsten Tagen beginnen die Bauarbeiter mit den Maßnahmen zur Kanalsanierung. Die bereits getätigten Arbeiten am unterirdischen System mit der Bohrung unterhalb der Bahngleise sei erfolgreich verlaufen. Neue Überschwemmungen sind seitdem nicht mehr aufgetreten, so der Bürgermeister.

Damit auch weitere Anwohner keine nassen Keller durch Überfluten der Teiche zu erwarten haben, werden die Bauarbeiten jetzt fortgesetzt. „Die Jahrhundertregen-Ereignisse haben zugenommen“, betont Horn. Prognostiziert waren Überschwemmungen alle 100, dann alle 50 Jahre, jetzt sei damit alle zwei Jahre zu rechnen. Mit den Asphaltierungsarbeiten, die auf Rücksicht des Schulbusverkehrs in den Sommerferien stattfinden sollen, werden die Maßnahmen nach den großen Ferien abgeschlossen sein, so Marian Stickel (Verwaltung).

Die Straße Am Zuschlag wird ab der Zufahrt Holländerkoppel komplett gesperrt. Nach Reinfeld können Autofahrer dann nur noch über das Gewerbegebiet (Feldstraße / Holländerkoppel) fahren. Ab Ecke Holländerkoppel wird die Straße Am Zuschlag zur Einbahnstraße in Richtung Innenstadt. Eine Fahrt aus der Stadt ist über den Bahnübergang Zuschlag nicht mehr möglich. Der Verkehr wird über die Neuhöfer Straße zur Ahrensböker Straße ( L 71) und dann über den Kalkgraben umgeleitet, wo Ampeln an der B 75 den Verkehr regeln werden. Eine weitere Umleitung ist über Steinfeld nach Bad Oldesloe ausgeschildert.

„Als Ortskundiger kann sich jeder seine private Nebenstrecke aus der Stadt suchen“, empfiehlt der Bürgermeister. Die Einbahnstraßenregelung sei, so Hans-Jürgen Gienow vom ausführenden Bauunternehmen Grothe Bau, nötig, damit die Sicherheit der Bauarbeiter und Verkehrsteilnehmer ausreichend gewährleistet sei. Bei Gegenverkehr sei dies nicht möglich. Ein wichtiger Aspekt sei auch, dass die Schulbusse so ihren Fahrplan einhalten könnten. Gewerbetreibende hatten zuvor eine mobile Ampel in der Feldstraße gefordert, damit es zu keinen Behinderungen bei der Ausfahrt ihrer Lkw in Stoßzeiten komme. Nach Prüfung der Sachlage seien jedoch keine nennenswerten Auffälligkeiten bekannt, so Andrea Eichstädt vom Ordnungsamt. Im Vorwege sei bereits die Ampelschaltung am der Ecke Feldstraße zum Autobahnzubringer verlängert worden. Eine mobile Ampel, die zusätzliche 20 000 Euro für den Steuerzahler bedeuten würde, berge auch die Gefahr eines Rückstaus von der Autobahn, da dort ebenfalls Baumaßnahmen statt fänden, ergänzt Stickel. Die B 75 könne außerdem je nach Verkehrslage durch zeitweiliges Ausschalten der Ampel Ecke Zuschlag / Tankstelle durch die Polizei entlastet werden. Man habe, betont Horn, bei der Planung die Belange aller Bevölkerungsgruppen berücksichtigt. Umleitungspläne im Web unter: www.reinfeld.de.

Eine erfreuliche Nachricht für die Karpfenstadt: 2016 soll die Ahrensböker Straße von der Seepromenade bis zur Einmündung NeuhöferStraße endlich saniert werden. Da habe man die schriftliche Zusage der Landesbetriebe, so Gerhard Horn.

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