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Stormarner Tageblatt

21. Oktober 2017 | 12:15 Uhr

Das Trittauer Erfolgsmodell

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Offene Ganztagsschule (OGTS) unter der Leitung von Christiane Kuhfuss ist stolz auf 650 Teilnehmer von drei Schulen. Multimedia-Angebote sind bei den Kindern besonders beliebt, aber auch Ausflüge ins Naturschutzgebiet.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2013 | 18:00 Uhr

60 verschiedene Kurse bietet die Offene Ganztagsschule (OGTS) unter Leitung von Christiane Kuhfuss an, 650 Teilnehmer aus allen drei Schulen begrüßt die Pädagogin in einer Woche als Teilnehmer. „Die OGTS kann man als Erfolgsmodell bezeichnen. In Trittau muss kein Schüler am Nachmittag Langeweile haben“, betont sie stolz auf das Erreichte. Fast von Beginn an vor sechs Jahren ist Christiane Kuhfuss dabei.

Grundschüler, Gemeinschaftsschüler und Gymnasiasten können nach der Schule Sport machen, ein Instrument erlernen, den Umgang mit dem Computer erproben und vieles andere mehr. Seit es am Gymnasium „G8“ gibt, kommen von dort weniger Schüler, weil sie einfach keine Zeit mehr haben. Dagegen sind von den 440 Schülern der Grundschule 245 bei einem Kurs angemeldet.

„Am beliebtesten sind die Multimedia-Angebote. Mittels eines I-Pads wird Geo
caching angeboten, kleine Filme erstellt, der Höhepunkt ist ein Ausflug ins Naturschutzgebiet“, berichtet Kuhfuss. Hier gibt es für zwölf Plätze 30 bis 40 Anmeldungen. Oft muss das Los entscheiden. Auch Legoroboter bauen, Holzwerken, Koch- und Tanzkurse seien beliebt, Musikkurse laufen gut. Es komme immer darauf an, was die Schüler eines Jahrgangs den anderen berichteten. Wenn etwas besonders gut ankam, ist es im nächsten Halbjahr schnell ausgebucht. Auch Gitarrenlehrerin Christiane Juhnke kommt mit ihrem Musikschulangebot in die Schule, wie andere Vereine und Institutionen auch. „Das spart das Müttertaxi“, so Kuhfuss. Gitarrenkurse sind bei den Kindern sehr beliebt, auch Flöte und Keyboard sind gefragt. Im Gruppenunterricht mit maximal sechs Kindern können die unterschiedlichen Stärken gefördert werden. „Wir unterrichten alters- und
niveaugemischt in mehreren Räumen“, erklärt Juhnke. Möglich wird das unter anderem durch „Minipatenschaften“ – Fortgeschrittene zeigen Anfängern etwas – sowie durch die freiwilligen Sozialstunden der Neuntklässler der Hahnheideschule, die in verschiedenen Kursen helfen. Auch Eltern können mitlernen und mitbetreuen. Zudem legt Juhnke viel Wert darauf, dass die Kinder selbstständig arbeiten und sich eigene Aufgaben stellen.
Im Computerkurs von Werner Bonath wird gerade ein Zeichenprogramm erprobt. Das macht „Niam (8) viel Spaß. Bonath unterrichtet Jungs und Mädchen in getrennten Gruppen, weil sie unterschiedlich lernen: „Mädchen sind geduldiger, warten Anweisungen ab. Jungs sind mutiger, probieren eher selbst was aus und finden so auch mal Lösungen“, berichtet er.

Hoch her geht es beim Kochkurs von Ulrike Lorenzen. Heute soll es Pfannkuchen mit selbst gemachtem Apfelmus gegeben. Die Kochmützen auf, Gruppen eingeteilt und los geht’s. Auch hier unterstützt eine Neuntklässlerin die Kursleiterin.Nach dem Halbjahr beginnen im kommenden Januar neue Kurse. Dann können Junge und Mädchen wieder neue Erfahrungen sammeln.







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