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Stormarner Tageblatt

21. August 2017 | 10:37 Uhr

Bargteheide : Das simulierte Horror-Szenario

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Beim Unternehmen Rettungstag stellen sich die Feuerwehren wieder einer Mammutaufgabe. Zuschauer sind willkommen.

In Bargteheide ist wieder eine Großübung geplant. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk planen für Sonnabend, 25. Oktober, ein ähnliches Szenario wie vor zwei Jahren. Wieder wird ein Unfall mit vielen Beteiligten auf der Autobahn nachgestellt. Und wieder ist das Gelände des Backrings zwischen Hammoorer Weg und Am Redder der Schauplatz für diese Übung. Sie beginnt um 13.30 Uhr. Das Geschehen wird viele Schaulustige anziehen, die hier im Gegensatz zu einem Ernstfall auch erwünscht sind.

Geübt wird eine so genannte Großschadenslage. 20 Verletzte werden durch geschminkte Darsteller oder Puppen simuliert. Am Unfallszenario sind auch 20 Pkw, zwei Lkw und ein Bus beteiligt. Die Fahrzeuge stellt ein Schrotthändler zur Verfügung, Treibstoff, Öl und andere Betriebsmittel werden zuvor natürlich abgepumpt. Für die Übung wird ein etwa 300 Meter langes Teilstück der Autobahn auf der Ladestraße beim Backring am Vortag aufgebaut und simuliert.

Acht Übungsaufgaben gehören zum Programm. Unter anderem wird ein Auffahrunfall von einem Lkw auf einen Pkw nachgestellt, ein auf der Leitplanke umgekippter Bus und verunglückte Transporter mit Baumaschinen und Containern.

Die Feuerwehrleute Maik Kortmann und Michael Schermer organisieren diese Übung. „Unser Ziel ist eine bessere Zusammenarbeit zwischen medizinischer Hilfe und technischem Gerät“, erklärt Schermer. Geübt werden auch Rettungseinsätze mit Erdgas-, Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Beteiligt sind die Freiwilligen Feuerwehren aus Bargteheide, Tremsbüttel, Bad Oldesloe, Ahrensburg, Großhansdorf, Klein Hansdorf-Timmerhorn und Hammoor. Am Morgen werden ab 9.30 Uhr in der Bargteheider Drehleiterhalle die neuesten Feuerwehrfahrzeuge und Ausrüstung präsentiert. Der Förderverein zeigt auch einen Film über die letzte Übung, bei der 2012 eine Massenkarambolage auf der Autobahn 19 in Mecklenburg-Vorpommern nach einem Sandsturm nachgestellt wurde.

Das Geschehen wird wieder gefilmt, dafür wird eine Video-Drohne eingesetzt. Das Kamerateam eines Schulprojekts in Großhansdorf übernimmt weitere Dreharbeiten. Für die Besucher wird wieder eine Tribüne aufgebaut, damit sie das Geschehen besser verfolgen können. Diebe sollen keine Chance erhalten, ein Wachdienst patrouilliert nachts auf dem Gelände. „Beim letzten Mal versuchten sieben oder acht Leute, auf das Gelände zu kommen“, warnt Kortmann.

 

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erstellt am 22.Okt.2014 | 12:00 Uhr

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