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Ahrensburg : Das Schloss – innen und außen in Bestform

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das Ahrensburger Schlossmuseum ist nach sechs Jahren der Umgestaltung wieder komplett zu besichtigen.

„Der Grüne Bogenschütze wäre stolz gewesen“, formulierte es Ahrensburgs Bürgervorsteher Roland Wilde und erinnerte damit bei der offiziellen Wiedereröffnung des Schlossmuseums an die Dreharbeiten im Ahrensburger Schloss zu dem legendären Wallace-Krimi 1961. Seit 2009 wurde im und am Ahrensburger Schloss gewerkelt, gemauert, geschreinert und gemalert – in sechs Teilabschnitten. Jetzt ist das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, das Mitte des 18. Jahrhunderts von Schimmelmann umgebaut wurde, komplett saniert.

Rund 3,5 Millionen Euro haben die Arbeiten gekostet, allein 400  000 Euro gab der Bund (Denkmalschutz Sonderprogramm), zudem beteiligten sich das Land Schleswig-Holstein (Investitionsprogramm Kulturelles Erbe), der Kreis Stormarn, die Sparkassenkulturstiftung Stormarn, die Sparkassenstiftung Schloss Ahrensburg, die Stadt Ahrensburg und der Freundeskreis des Schlosses an den Kosten. „Der Museumsbetrieb ging, wenn auch eingeschränkt, während der gesamten Arbeiten weiter“, erinnerte Dr. Tatjana Ceynowa an manchmal nicht ganz einfache Tage, „aber unser Team war stets motiviert – schließlich gab es ja eine Vision und die ist jetzt wahr geworden.“

„Das war ein Kraftakt - baulich und finanziell. Das Projekt Schloss ist ein gutes Beispiel dafür, wie Föderalismus funktionieren kann und auch ein Qualitätssiegel für die Zusammenarbeit in unserem Gemeinwesens, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann. Landrat Klaus Plöger rückte Tatjana Ceynowa, Geschäftsführerin der Stiftung in den Mittelpunkt: „Sie ist ein Glücksfall für das Schloss, bringt Entscheidungen voran und ist in der Sache ziemlich verrückt – ich wünsche mir, dass das auch für Regierungen gilt.“
Für Landeskonservator Dr. Michael Paarmann ist das Geld „gut angelegt“. Die Erneuerung der Haustechnik sei auch unter Denkmalschutzaspekten dringend erforderlich gewesen, „die Chemie zwischen Denkmalschutz und Handwerkern hat einfach gestimmt.“ Bürgermeister Michael Sarach attestierte dem Schloss einen Zustand, in dem es vorher noch nie war.

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