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Nächster Dämpfer : Das Saisonziel rückt in weite Ferne

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die zweite Niederlage in Folge kassierten die SH-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld und sind weit vom Meistertitel und dem anvisierten Oberliga-Aufstieg entfernt. Dem Lauenburger SV unterlagen die Stormarnerinnen mit 23:25.

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2015 | 07:00 Uhr

Die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld haben einen weiteren Rückschlag im Kampf um den angepeilten Aufstieg in die Oberliga erlitten. Nach der 21:23-Heimschlappe gegen den VfL Bad Schwartau in der vorangegangenen Woche verloren die Stormarnerinnen ihr zweites Heimspiel in Folge gegen den Oberliga-Absteiger Lauenburger SV mit 23:25 (11:16) und haben nach fünf Spieltagen bereits drei Punkte Rückstand auf den Klassenprimus aus Lauenburg. Droht damit erneut der Traum vom Aufstieg in die Oberliga vorzeitig zu zerplatzen, nachdem bereits in den vergangenen drei Jahren das gesteckte Ziel verfehlt wurde? Das Saisonziel jedenfalls ist vorerst in weite Ferne gerückt. SVP-Trainer Detfred Dörling gibt sich dennoch kämpferisch: „Wir haben nach großem Kampf unglücklich verloren“, erklärte der Coach. „Doch wir sind nicht am Ende, jetzt geht es erst richtig los.“

Dass es am Ende der Partie überhaupt noch einmal spannend wurde, glich einem Wunder. Denn nach 17 Minuten lag der SVP mit 6:13 hinten. Die Reinfelderinnen schienen überhaupt nicht richtig auf dem Platz zu stehen, wirkten fahrig und unkonzentriert. Kurze Zeit später erhöhten die Gäste sogar noch auf 16:8. Nur die Höhe des Sieges schien noch fraglich zu sein. Aber in der Folge nahm Reinfeld endlich den Kampf an und verkürzte bis zur Halbzeitpause zumindest wieder auf fünf Tore. „Die Einstellung stimmte, aber es klappte leider nicht mit der Chancenverwertung“, haderte Dörling.

Bis Mitte der zweiten Hälfte konnten die Gäste ihren Vorsprung halten. Dann kämpfte sich die Dörling-Sieben bis auf einen Treffer auf 22:23 heran. Die Abwehr der Stormarnerinnen stand nun sicher. Und auch Annika Rahf im Tor trug ihren Teil dazu bei, indem sie unter anderem zwei Siebenmeter und zahlreiche weitere freie Bälle parierte. „Lauenburg hat Fehler gemacht, aber wir haben nicht nur gegen Lauenburg gekämpft, sondern auch gegen unsere eigenen Schwächen“, ärgerte sich Dörling, dass auch seine Sieben sich damit selbst im Wege stand. Immer wieder scheiterte der SVP mit besten Gelegenheiten. Zwei Fehler in den letzten Minuten führten dann zu zwei Gegentoren per Tempogegenstoß, die für die Entscheidung sorgten.


Tore SV Preußen Reinfeld: Lena Powierski (6/2), Rika Tonding (6/4), Lina Tonding (5), Kerstin Albrecht (3), Anna-Lena Tetzlaff, Janine Sachse, Maike Waldeck (je 1).


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