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Stormarner Tageblatt

24. Oktober 2017 | 08:26 Uhr

Reinbek : Das Rekordjahr im St. Adolf-Stift

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

17 624 Patienten wurden 2015 im Krankenhaus Reinbek stationär versorgt und auch die Geburtenzahl stieg auf ein Zwölf-Jahres-Hoch.

shz.de von
erstellt am 30.Mär.2016 | 09:15 Uhr

Nach den Rekordergebnissen von 2014 vermeldet das Reinbeker St. Adolf-Stift auch für 2015 eine weitere Leistungssteigerung im stationären Bereich: Noch nie wurden in der 131-jährigen Geschichte des katholischen Krankenhauses mehr Patienten versorgt, nämlich genau 17  624. Die Geburtenzahl stieg auf ein Zwölf-Jahres-Hoch, die Anzahl der Operationen lag erstmals über 7000.

Allein die stationären Patientenzahlen stiegen von 16  527 im Jahr 2013 über 17  147 im Jahr 2014 auf 17624 im Jahr 2  015. Die stationären Operationen nahmen in den vergangenen Jahren um rund zehn Prozent zu: 6404 (2012), 6579 (2013), 6843 (2014) und schließlich 7058 im vergangenen Jahr. Geschäftsführer Lothar Obst schließt damit eine 32-jährige erfolgreiche Tätigkeit als Klinikchef in Mölln (1984-1996) und Reinbek (1997-2016) ab: „Unter meiner Leitung haben beide Krankenhäuser insgesamt 32 Jahre lang Gewinne erwirtschaftet. Beim Krankenhaus Reinbek sind dies bei einem Jahresumsatz von annähernd 80 Millionen Euro in der Regel 1 bis 2 Millionen Euro Gewinn pro Jahr gewesen, die wir alljährlich wieder in die Klinik reinvestiert haben.“

Das Besondere an der Leistungsentwicklung des Reinbeker St. Adolf-Stiftes liegt in ihrer Kontinuität: Seit 15 Jahren steigen Patienten- und Operationszahlen von Jahr zu Jahr, nimmt der Ruf des Krankenhauses bei einweisenden Ärzten und das Vertrauen der Bevölkerung in Reinbek und Umgebung zu; und sogar die Geburtenzahlen steigen weiter.

Das Krankenhausdirektorium, zu dem Martin Klein als Pflegedirektor und Prof. Dr. Stefan Jäckle als Ärztlicher Direktor gehören, führt den kontinuierlichen Zuwachs auf die hohe ärztliche Fachkompetenz und Spezialisierung, die Umsetzung zeitnaher Innovationen, ein Höchstmaß an ärztlicher Therapiefreiheit und den absoluten Vorrang in der Einräumung medizinischer Indikationen bei ärztlichen Entscheidungen zurück.

„Wir Ärzte fühlen uns hier im St. Adolf-Stift jederzeit unterstützt und gefördert, von wirtschaftlichen Zwängen befreit und ohne penetrante Kontrollen frei in unseren Entscheidungen zur bestmöglichen Versorgung unserer Patienten“, so Prof. Dr. Jäckle, der zugleich auch Chefarzt der Medizinischen Klinik ist. Professor Tim Strate als Chefarzt der Chirurgischen Klinik ergänzt: „Da es im St. Adolf-Stift klugerweise keine interne Budgetierung gibt, gibt es für die einzelnen Kliniken und Abteilungen auch keine zwanghaften Bestrebungen, unrealistische Zahlen liefern zu müssen, sondern wir können die Patienten unter Einbindung aller Fachrichtungen ganzheitlich und interdisziplinär versorgen“.

Prof. Dr. Jörg Schwarz, der als neuer Chefarzt der Frauenklinik innerhalb von vier Jahren die Patientenzahlen um über 20 Prozent und die Geburtenzahlen auf ein Zwölf-Jahres-Hoch hat steigern können, fühlt sich insbesondere wegen der Innovationsfreudigkeit im Reinbeker Krankenhaus wohl: „Neue Therapieformen werden zugelassen, ohne gleich nach dem wirtschaftlichen Erfolg zu fragen, und neue Geräte werden angeschafft, ohne langwierige bürokratische Kommissionsentscheidungen; das erleichtert uns Ärzten die tägliche Arbeit.“

Geschäftsführer Lothar Obst resümiert: „Das St. Adolf-Stift hat mit seinem strategischen Unternehmenskurs großen Erfolg, obwohl oder gerade weil wir damit der zunehmenden Kommerzialisierung des deutschen Krankenhauswesens diametral zu widersprechen scheinen.“

Für anspruchsvolle Operationen hat das St. Adolf-Stift hochspezialisierte Fachärzte geholt, so gibt es Sub-Spezialitäten in der Allgemeinchirurgie mit eigener oberärztlicher Verantwortung im Bereich Speiseröhre, Magen, Bauchspeicheldrüse, Leber und Dickdarm. Die arterielle Gefäßchirurgie besitzt dank Chefarzt Dr. Matthias Schneider eine bundesweite Expertise, über die kürzlich sogar das NDR-Gesundheitsmagazin Visite berichtete. Erst kürzlich wurde Schilddrüsen-Spezialist Ernst von Dobschütz als fünfter Arzt des St. Adolf-Stiftes zum Professor einer deutschen Universität ernannt. Mit mittlerweile insgesamt sieben habilitierten Ärzten arbeiten in Reinbek die meisten Professoren und Privatdozenten in einem Regelkrankenhaus in Hamburg und Schleswig-Holstein.


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