Das papierlose Büro ist ein Thema für die Politik

Experten-Treffen (v. l.) Roland Wilde (Ahrensburg), Olaf Beber (Siek), Marion Schiefer (Trittau), Christian Schubbert (Ahrensburg), Friedrich-Wilhelm Tehge (Barsbüttel), Baldur Schneider (Reinbek), Rainer Fehrmann (Bad Oldesloe) und Klaus-Jürgen Krüger (Barsbüttel). Nicht auf dem Foto: Ingeborg Reckling, Bürgervorsteherin in Ammersbek.
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Experten-Treffen (v. l.) Roland Wilde (Ahrensburg), Olaf Beber (Siek), Marion Schiefer (Trittau), Christian Schubbert (Ahrensburg), Friedrich-Wilhelm Tehge (Barsbüttel), Baldur Schneider (Reinbek), Rainer Fehrmann (Bad Oldesloe) und Klaus-Jürgen Krüger (Barsbüttel). Nicht auf dem Foto: Ingeborg Reckling, Bürgervorsteherin in Ammersbek.

Ahrensburgs Bürgervorsteher Roland Wilde lud Kollegen aus Städten und Ämtern zum Gedankenaustausch ein

shz.de von
28. Februar 2014, 14:55 Uhr

Roland Wilde hat eine Tradition wiederbelebt, die vor elf Jahren eingeschlafen war. Der Ahrensburger Bürgervorsteher lud seine Kollegen Bürgervorsteher und -worthalter sowie die Amtsvorsteher aus dem Kreis zu einem Arbeitstreffen ins Peter Rantzau-Haus ein. „Es war eine sehr intensive Gesprächsrunde“, fasste es Wilde kurz zusammen.

Nicht alle eingeladenen Ehrenamtler hatten der Einladung folgen können. Die es möglich machten, äußerten sich nach dem zweistündigen Treffen positiv. „Es ist hilfreich für meine Arbeit, den Blickwinkel von Kollegen kennenzulernen“, sagte Trittaus Bürgervorsteherin Schiefer. Ihre Ammersbeker Kollegin Ingeborg Reckling hatte aus ihrer vorherigen Amtszeit noch das letzte Treffen im Jahr 2003 in Bad Oldesloe in Erinnerung: „Damals war es eher eine Klönrunde.“ Diesmal standen Fachfragen im Mittelpunkt. Erfahrungen wurden ausgetauscht, etwa im Umgang mit den Gremien und über die Wertigkeit von Vorlagen der Verwaltung. „Dabei stellten wir fest, dass viele Probleme gleich gelagert sind“, so Marion Schiefer.

„Ein großes Thema war das papierlose Büro“, so Roland Wilde, „und damit auch die Arbeit mit dem Tablet-Computer.“ Die politische Heimat der Amtsträger spielte dabei keine Rolle. Wilde: „Wir wollen im Interesse der Bürger voneinander lernen.“ Das Projekt soll jetzt zweimal im Jahr fortgeführt werden. Das nächste Treffen ist in der zweiten Monatshälfte im September geplant. Dann lädt Glindes Bürgervorsteher Rolf Budde ein, der diesmal wegen Terminproblemen nicht kommen konnte.



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