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Stormarner Tageblatt

24. November 2017 | 03:10 Uhr

Ahrensburg : „Das ist gut für die Stadt“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Grundsteinlegung für 12-Millionen-Projekt am Reeshoop. Weitere Baumaßnahme am AOK-Knoten sollen folgen.

Die Eisenmatten für die Kellersohle sind schon geflochten. Jetzt wurde der Grundstein für ein Alten und Pflegeheim am Reeshoop in Ahrensburg gelegt. Etwa zwölf Millionen Euro werden hier investiert, um 107 Einzelapartments und sechs Zweizimmerwohnungen zu errichten. Der schwedische Investor Hemsö betreut das Projekt. Wenn die Wohnungen fertig sind, ziehen die Bewohner aus dem bestehenden, aber in die Jahre gekommenen Heim dorthin um. „Sie können sich ihre Zimmer aussuchen“, versprach Christian Potthoff von der Betriebsgesellschaft Inter Pares den Bewohnern. Danach folgt der Abbruch, denn auf diesem Teil des Grundstücks sollen etwa 100 Wohnungen entstehen. „Auf ein Teilareal hat die Stadt ein Auge geworfen“, so Bürgermeister Michael Sarach. Es werde als Erweiterungsfläche für den Schulbau benötigt.

Inter Pares hat das Areal vom Vorbesitzer Asklepios erworben, genau wie das Altenheim in Reinfeld. Auch dort wird das gleiche Konzept verfolgt, zuerst einen Neubau zu errichten und dann sollen die Bewohner darin einziehen. Hier fehlt allerdings noch das Baurecht. „Die Firma Hensö investiert vor allem in Gesundheitsimmobilien“, sagt Potthoff. Sie sei auf Nachhaltigkeit ausgerichtet: „Wir sind froh, sie als Partner und Vermieter zu haben.“ Ein Vertrag mit 25 Jahren Laufzeit sei geschlossen worden. Etwa 5000 Quadratmeter misst die Fläche für den Neubau, das gesamte Grundstück umfasst 13  000 Quadratmeter. „Mindestens 30 bis 40 neue Mitarbeiter werden wir benötigen“, sagt Potthoff. Mit der Fertigstellung werde im November kommenden Jahres gerechnet. Dort soll auch ein öffentlich zugängliches Restaurant entstehen.

„Der Neubau wird 6800 m² Nutzfläche haben, sagt Projektentwickler Jonas Rabe. Es werde das erste zertifizierte Heim in Deutschland werden. Drei Voll- und ein Staffelgeschoss sind geplant. „Nach der Privatisierung hat es viele Sorgen und Ängste vor allem bei den Beschäftigten gegeben“, so Landrat Henning Görtz. Doch man sei zu einem guten Abschluss gekommen, die Betriebsgesellschaft sei immer eine gute Partnerin gewesen. Sarach hebt die Bedeutung des Projekts für Ahrensburg hervor: „Ein Heim in der Nähe des Zentrums ist gut für die Stadt. Er lobte auch, dass die Bewohner in die Grundsteinlegung einbezogen wurden.

>Ein weiterer Grundstein wird noch für das brachliegende Grundstück am AOK-Knoten gelegt. Die Haase Projektgesellschaft aus Halberstadt möchte hier ein dreistöckiges Wohn- und Geschäftshaus mit 31 Eigentumswohnungen errichten. Der Bauantrag ist eingereicht, die Genehmigung steht noch aus. Auch dieses Grundstück wurde vom Asklepios-Konzern erworben. Der wollte hier ursprünglich ein Ärztehaus errichten, scheiterte damit aber am Veto der Stadt. Die lehnte das vorgelegte Verkehrs- und Parkplatzkonzept ab. Wegen des problematischen Grundstückszuschnitts fand sich lange kein Investor. Die Haase-GmbH hat offenbar eine Lösung gefunden, 19 Stellplätze sollen in einer Tiefgarage geschaffen werden. Im Erdgeschoss sollen auf 400 m² bis zu drei Gewerbeflächen entstehen. 2200 m² sind für Wohnungen vorgesehen. Sarach lobt die Pläne als optische Bereicherung am Entree der Innenstadt.

Ein weiterer Grundstein wird noch für das brachliegende Grundstück am AOK-Knoten gelegt. Die Haase Projektgesellschaft aus Halberstadt möchte dort ein dreistöckiges Wohn- und Geschäftshaus mit 31 Eigentumswohnungen errichten. Der Bauantrag ist eingereicht, die Genehmigung steht noch aus. Auch dieses Grundstück wurde vom Asklepios-Konzern erworben. Der wollte hier ursprünglich ein Ärztehaus errichten, scheiterte damit aber am Veto der Stadt. Die lehnte das vorgelegte Verkehrs- und Parkplatzkonzept ab. Wegen des problematischen Grundstückszuschnitts fand sich lange kein Investor. Die Haase-GmbH hat offenbar eine Lösung gefunden, 19 Stellplätze sollen in einer Tiefgarage geschaffen werden. Im Erdgeschoss sollen auf 400 m² bis zu drei Gewerbeflächen entstehen. 2200 m² sind für Wohnungen vorgesehen. Sarach lobt die Pläne als optische Bereicherung am Entree der Innenstadt.







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