Das Höllentor Auguste Rodins

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22. Oktober 2013, 00:37 Uhr

In der Vortragsreihe des kunstforums schlosskirche über große Bildhauer stellt die Kunsthistorikerin Katrin Plümpe heute ein Hauptwerk von Auguste Rodin vor: das Höllentor, la porte de l’enfer. Keine andere Arbeit hat den großen Neuerer der plastischen Kunst länger umgetrieben als dieses ursprünglich für das Pariser Musée des Arts Décoratifs gedachte Portal. Später als Einzelfiguren berühmt gewordene Schöpfungen wie den „Denker“ entwickelte Rodin zunächst für das Höllentor. Faszinierend ist dieses Langzeitprojekt auch deswegen, weil es die intensive Auseinandersetzung des bildenden Künstlers mit Dichtern wie Dante Alighieri und Charles Baudelaire widerspiegelt. Erst 1926, Jahre nach Rodins Tod, wurde nach seinen Modellen eine Bronzefassung des Höllentors realisiert. Der Vortrag in der Schlosskirche beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Informationen zu den Veranstaltungen des kunstforums sind unter (040) 276171 erhältlich. Dort kann auch das Anfang November erscheinende Programmheft 2014 bestellt werden.

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