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Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.

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erstellt am 13.Mai.2013 | 10:02 Uhr

Lübeck | Vor mehr als drei Jahren startete die bundesweite Imagekampagne des Deutschen Handwerks: "Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan." Noch nie in der Geschichte des organisierten Handwerks gab es eine derartige Werbeaktion. Nun hat die Vollversammlung der Handwerkskammer Lübeck auf ihrer Frühjahrstagung grünes Licht für eine Verlängerung der Imagekampagne um weitere fünf Jahre gegeben.

"Aus unserem Lebensalltag sind die Dienstleistungen der rund eine Million Handwerksbetriebe in Deutschland, davon allein 20 000 aus dem Bezirk der Handwerkskammer Lübeck, gar nicht mehr wegzudenken", betonte Horst Kruse, Präsident der Handwerkskammer Lübeck, in seiner Rede. Leider würden zahlreiche dieser Leistungen in der öffentlichen Wahrnehmung weit unterschätzt oder gar nicht dem Handwerk zugerechnet. Umso erfreulicher seien die positiven Reaktionen auf die Imagekampagne. "Das Bild des Handwerks ist heute deutlich besser als zum Kampagnenstart", sagte Kruse.

Während 2008 bei der ersten im Auftrag des Handwerks durchgeführten Forsa-Trendmessung 36 Prozent der Bevölkerung das Handwerk wahrgenommen haben, berichten aktuell 54 Prozent der Befragten, dass sie in der letzten Zeit über das Handwerk gehört oder gelesen haben. Insbesondere bei jungen Menschen, die sich für eine Ausbildung im Handwerk interessieren, kommt die Kampagne an. "Wir können und wollen nicht nach fünf Jahren einfach Schluss machen, die Vorzüge des Handwerks in der Öffentlichkeit darzustellen", betonte Kruse. Und so geht die Imagekampagne in eine weitere Runde. Mit neuen Ideen, humorvollen Botschaften und spannenden Geschichten wird sie wieder die Welt des Handwerks präsentieren und für zahlreiche Überraschungen sorgen. Ein besonderes Datum dabei: Der 21. September. Dann ist in ganz Deutschland wieder der Tag des Handwerks.

Im traditionellen Bericht hatte Kruse gleichermaßen Lob und Tadel an die Landespolitik zu verteilen. In diesem Zusammenhang wiederholte er die Kritik am Ende April beschlossenen Tariftreue- und Vergabegesetz. "Auf der anderen Seite stehen sehr gute Kontakte zur Landesregierung und zu den Fraktionen des Schleswig-Holsteinischen Landtages. Kontakte, bei denen wir eine große Wertschätzung für das Handwerk erfahren", so Kruse. Als Beispiel nannte er die Förderung der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU).

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