Das Feuerwehr-Gerätehaus hat zahlreiche Mängel

Zahlreiche Mängel wurden von der Feuerwehr Unfallkasse im jetzigen Rümpeler Feuerwehrgerätehaus festgestellt. Die Planungen für einen Neubau laufen aber bereits.   gus 
Zahlreiche Mängel wurden von der Feuerwehr Unfallkasse im jetzigen Rümpeler Feuerwehrgerätehaus festgestellt. Die Planungen für einen Neubau laufen aber bereits. gus 

shz.de von
12. Januar 2015, 14:51 Uhr

Einen zwölfseitigen Mängelbericht, was im Feuerwehrgerätehaus alles nicht in Ordnung ist, hat die Gemeinde Rümpel von der Hanseatischen Feuerwehr Unfallkasse (HFUK) bekommen. Es beginnt mit unzureichender Beleuchtung in der Feuerwehrgarage, geht über einen nicht rutschfesten Boden bis zu fehlenden Umkleide- und Sanitärräumen. Zudem dürfen sich die Feuerwehrleute in der Garage eigentlich erst umziehen, wenn das Fahrzeug vor der Tür steht. Grund dafür ist ein fehlender Feinpartikelfilter.
Das Gerätehaus am Gemeinschaftshaus in Rümpel ist eigentlich nur einen Garage für das Feuerwehrfahrzeug. Viel Platz für andere Sachen sind dort nicht. Die Feuerwehrleute haben ein Kameradschaftsraum im Gemeinschaftshaus und dort sind auch Sanitärräume. Aber beiden ist eben nicht direkt an der Remise. Seitens der Gemeinde und der Wehr laufen schon Planungen für eine neues Gerätehaus. „Wir werden jetzt einige von der HFUK benannten Mängel beseitigen. Bei einigen der Angesprochenen Mängel werden wir auf die laufenden Planungen verweisen“, so Rümpels Bürgermeister Torben Schmahl.

Die Planungen ziehen sich momentan etwas in die Länge, denn neben einer zunächst geplanten konventionellen Bauweise wurde auch eine Modulbauweise ins Spiel gebracht. „Ich persönlich bin für eine konventionelle Bauweise. Die hat sich bewährt“, so Schmahl. Nichts desto Trotz soll nun eine Planungen für eine Modulbauweise vorgelegt werden, bevor entschieden wird, wie gebaut werden soll. „Eine Modulbauweise ist bei der Größe des geplanten Gerätehauses nicht wesentlich billiger“, so Schmahl. Die Kosten für den Bau eines neuen Gerätehauses sind bisher mit rund 850  000 Euro veranschlagt worden.



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