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Stormarner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 07:05 Uhr

Bad Oldesloe : Das Album zum 25.

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Oldesloer Band „Nuthouse Flowers“ war zur „Silberhochzeit“ im Studio.

Das „Ship of Fools“ segelt weiter munter über die Meere des Irish Folk. Nicht viele semi-professionelle Bands können ihren 25. Geburtstag feiern. Die Oldesloer Folk-Institution „Nuthouse Flowers“ gehört zu diesem Kreis. Und zum Geburtstag beschenkten sich die sechs Musiker selbst und gingen mit Produzent Renee Münzer (Schné, Tim Linde) ins Studio.

„Eigentlich waren zwölf Titel geplant, dann kamen wir so gut voran, dass es 16 Songs wurden“, freut sich Jens Rittmeyer (Vocals, Akkordeon, Harp). „Wir haben versucht, so entspannt wie möglich aufzunehmen, aber trotzdem sorgsam auf unseren Qualitätsanspruch und die Professionalität geachtet, die wir wie bei unseren Live-Auftritten auch auf der Platte wiederfinden wollten“, so Rittmeyer.

Nach dem Abmischen sei man hochzufrieden mit dem fertigen, insgesamt schon sechsten Album. Passend zum Silber-Jubiläum der Stormarner Combo ist die CD auch in Sachen Artwork silbrig gehalten. Alters- oder Ermüdigungserscheinungen sind allerdings nicht zu finden, das auf den klassischen „Nuts“-Sound setzt, der über die Jahre mit Polka-, Country-, Punk-Elementen angereichert wurde.

Die Rolle der Leadvocals teilen sich die langjährigen Mitglieder Rittmeyer und Henning von Burgsdorff (Gitarre, Vocals, Banjo, Bouzouki, Mandoline, Percussion) mit dem noch neuen Bandmitglied Henner Witt (Gitarren, Vocals). Schon durch diese Aufteilung entsteht einige Abwechslung beim Durchhören des Albums, das auch ansonsten zwischen ruhigen-balladesken und ausufernden-Uptempo-Nummern dynamisch wechselt.

Aus Sicht der Band soll das Album möglichst komplett an einem Abend in einer Musikkneipe laufen können und die perfekte irische Folk-Stimmung erzeugen. Neben Stücken von „Pogues“-Frontmann Shane MacGowan oder Künstlern wie Pete St. John und Terry Woods sowie Traditionals befinden sich sieben Eigenkompositionen auf „25“. Dem schon dritten Teil von „Ship of fools“ kommt dabei eine besondere Rolle zu. In diesem Stück nehmen sich die Bandmitglieder mit einer großen Portion Humor selbst auf den Arm. Nach 25 Jahren soll übrigens noch lange nicht Schluss sein. „Eine Ende ist nicht in Sicht“, so Rittmeyer.

>Mehr Infos zu Album und Band: www.nuthouseflowers.de

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