Ahrensburg : Da ist viel Musik drin!

Vorfreude auf Minifestival zum „Tanz in den Mai“: Martin Hoefling (l.), Antje Karstens, Götz Wesphtal, Ramon Loizou und Monka Janetzke
Vorfreude auf Minifestival zum „Tanz in den Mai“: Martin Hoefling (l.), Antje Karstens, Götz Wesphtal, Ramon Loizou und Monka Janetzke

„Music for free“ setzt auch bei der achten Ausgabe am 30. April auf das bewährte Konzept

shz.de von
16. März 2017, 16:41 Uhr

Rockmusik, Coversongs, Unplugged-Musiker – „Music for free“ in Ahrensburg setzt auch bei der achten Ausgabe auf das bewährte Konzept, das immer mehr Besucher anlockt: Bands spielen am 30. April in Geschäften und Restaurants der Stadt. „Auch wenn der Aufwand groß ist, ist die Vorfreude jedes Mal noch größer“, sagt Hauptorganisatorin Antje Karstens vom Stadtforum. 2017 sind die Restaurants und Kneipen „Asche“, „Berlin Milljöh“ , „Casa Rossa“, „Rockefeller“, „Ramrob“ und „Bangkok“ mit von der Partie. „Das Ramrob ist neu hinzugekommen, und es schließt wunderbar eine Lücke, die nicht nur durch den Wegfall von Deli Boy entstanden ist“, sagt Karstens. In den letzten Jahren sei es bei einigen Auftritten immer voller geworden, so dass größere Locations dringend notwendig waren.

„Bei uns passen bis zu 600 Personen rein. Wir sind neu dabei, weil wir finden, das alles gut ist, was Leben in diese Stadt bringt. Das ist für uns ein echtes Anliegen, wir machen gerne mit“, so Ramon Loizou, Betreiber des Ramrobs. Die Qualität des Events hat sich rumgesprochen: Zahlreiche Bewerbungen von Musikern landen auf dem Schreibtisch von Karstens, nicht alle schaffen es nicht durch den Filter. „Es sollte Musik sein, die zum Feiern einlädt, die eine gute Stimmung verbreitet. Wir bevorzugen daher Coverbands, weil die Besucher deren Songs kennen. Außerdem sind es drei bis vier Stunden, die gespielt werden soll. Da fallen dann viele Bands schon aus, weil sie das nicht leisten können“, erklärt die Organisatorin weiter. Trotzdem sind neben alten Bekannten auch neue Combos dabei. Im „Milljöh“ spielen zum Beispiel „The Guardians“, die akustische Ohrwürmer der 1940-er bis 1980-er Jahre spielen und die eigentlich 2010 nur einen einzigen Auftritt an der Ostsee spielen wollen und wegen der großartigen Resonanz mit den Gigs bis heute nicht wieder aufgehört haben. Im „Bangkok“ treten „Ten to go“ auf. Besonderheit der Band: die Gitarre wurde gegen eine Ukulele getauscht. So erklingen Songs wie „Ain’t nobody“ oder „Get lucky“ im neuen Soundgewand. „Tschmokie“ covern – nicht schwer zu erraten: die Band „Smokie“ im „Asche“. Im „Rockefeller“ und im „RamRob“ spielen die Coverbands „Grinch!“ beziehungsweise „Curtain Call“. Im „Casa Rossa“ gibt es „dann auch einen Beitrag für anspruchsvollere Musikfans“ mit „Geena B.& the little jail orchestra“ (Folk-Blues-Honky-Tonk).

Seit vier Jahren gehört die Aftershowparty mit Ahrensburgs Kult-DJ Martin Hoefling fest ins Programm. Auch der hat sich wieder eine besondere Idee ausgedacht. „Ich habe in den letzten 25 Jahren in 25 unterschiedlichen Discotheken aufgelegt. Daraus präsentiere ich eine Art Best of, das Bezug auf die verschiedenen Discos nimmt“, erklärt er. Seine Aftershow beginnt um 22 Uhr im „Casa Rossa“, eine zweite Aftershow findet ab Mitternacht im „RamRob“ statt.

Zu dem Gesamtkonzept der Veranstaltung gehört es, dass auf den einzelnen Konzerten Spenden gesammelt werden. Diese gehen in diesem Jahr an Monika Janetzke und den Hort der Schule am Schloss. Dort betreut Janetzke ein neues Theaterprojekt mit Kindern unterschiedlichster Nationalitäten. Für die erste größere Aufführungen, die im Herbst im Marstall stattfinden soll, fehlen aber noch finanzielle Mittel. Die sollen nun über die Spenden bei „Music for free“ erwirtschaftet werden.

>„Music for free 2017“ startet am Sonntag, 30. April, um 20 Uhr in den unterschiedlichen Locations. Der Eintritt ist frei.


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