Großhansdorf : Cinderella: Wenn Träume wahr werden

Gruppenbild mit Liebespaar: Matt und Haley (Felix Schuschan und Lisa Baack) erlebten in „Cinderella“ ein märchenhaftes Happy End.
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Gruppenbild mit Liebespaar: Matt und Haley (Felix Schuschan und Lisa Baack) erlebten in „Cinderella“ ein märchenhaftes Happy End.

Junges Theater Hoisdorf begeisterte bei der Premiere seines Highschool-Musicals.

shz.de von
25. Mai 2015, 20:24 Uhr

Der erste Szenenapplaus im fast ausverkauften Waldreitersaal kam nach zwei Minuten, und die Beifallsstürme sollten zur ständigen Begleitung werden: „Cinderella“, das spritziges American Highschool-Musical des Jungen Theaters Hoisdorf, fegte mit dem unwiderstehlichen Charme eines „American Dream“ über die Bühne, Liebesgeschichte mit Happy End.

Eine schnelle Szenenfolge, stimmungsvolle Bühnenbilder, jede Menge Tanzeinlagen und dazu Livegesänge im Chor oder als Soli zu Titeln wie „Bridge over troubled water“, „Let’s have a party“ oder „River deep, mountain high“ gaben dem Stück eine Leichtigkeit und zeugten vom Gesangstalent der Jugendlichen zwischen 13 und 19 Jahren.

Nicht nur bei der Besetzung der Charaktere hatte Regisseurin Angela Görmer eine glückliche Hand bewiesen. Die „Generation Handy“ wurde Teil der Inszenierung. Die Mails zwischen Kellnerin Haley (Lia Baack als Cinderella) und ihrer großen Liebe Matt Cooper (Felix Schuschan) wurden als Sprechblasen auf zwei großen Bildschirmen sichtbar – coole Sache.

Natürlich darf eine „böse“ Stiefmutter nicht fehlen. Die „Haley“-Rufe von Fiona Montgomery-Stone (Carolin Wulf) waren markerschütternd und witzig zugleich, egal ob auf der Bühne oder aus dem Off. Cheerleader, Basketballjungs, selbstverliebte Stiefschwestern, ein egoistischer Coach (Alexander Vorbeck) und dazu die leicht überhebliche Welt der Princeton-Universität – das Junge Theater Hoisdorf zauberte eine wunderbare Highschool-Welt auf die Bühne. Klar, dass dabei auch Haley und Matt ein Liebespaar werden – trotz aller Intrigen und Tricks ihrer Umgebung.

Für die 38 Darsteller erhielten gab es zu Recht standing Ovations. Das Cinderella-Kostüm war übrigen erst am Premierentag fertig geworden. „Es waren einfach zu viele Lagen Tüll“, sagte Gerlinde Görmer, die für die Kostüme verantwortlich zeichnet.

Nach dem Premierenwochenende steht „Cinderella“ noch zehn Mal freitags und samstags jeweils um 20 Uhr im Waldreitersaal auf dem Programm:

> 29. und 30. Mai,
> 5. und 6. Juni,
>19. und 20. Juni

>3. und 4. Juli

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