zur Navigation springen

Comeback : Christopher Lindenau – Kapitän ist wieder an Bord

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Mannschaftsführer von Fußball-SH-Ligist SSC Hagen Ahrensburg meldet sich nach seinem Innenbandanriss zurück und steht vor einem Einsatz am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen den TSV Altenholz.

Den Negativtrend der vergangenen Wochen erlebte Christopher Lindenau nur von außen. Mit einer Schiene um das lädierte Knie stand der Innenverteidiger bei den Spielen von Fußball-SH-Ligist SSC Hagen Ahrensburg hinter der Bande, musste tatenlos mitansehen, wie seine Mannschaft nur einen Punkt aus den vergangenen vier Spielen ergatterte. Ohne seinen Kapitän war das Team vom Kurs abgekommen, tauchte nach dem letzten Spiel sogar unter den Strich: Abstiegsplatz 16. „Das von außen mitzuerleben, war schwierig. Ich habe auch vom Trainer und den Mitspielern mal einen auf den Deckel bekommen, dass ich mich an der Linie mehr zurückhalten soll“, berichtet Lindenau. Vor sechs Wochen riss er sich das Innenband an – vor dem Heimspiel gegen den TSV Altenholz (Sonntag, 15 Uhr) winkt dem Abwehrhünen das Comeback.

Den Kaltstart von 0 auf 100 – Christopher Lindenau traut ihn sich zweifellos zu. Konditionsprobleme sieht er auf seiner Position als Innenverteidiger jedenfalls nicht als Problem, Ballgewöhnung schon gar nicht. Dafür hat er auch in der Reha hart gearbeitet. Aquajogging, Fahrradfahren, Kraft- und Stabilisationsübungen – Physiotherapeut Dennis Schubert hatte ein umfangreiches Programm zusammengestellt. „Anfangs hieß es, ich könnte bis zu acht Wochen ausfallen. Dass ich nach sechs wieder trainieren kann, sehe ich positiv“, erklärt Lindenau.

Auch wenn der 24-Jährige wieder mit der Mannschaft trainiert. Restzweifel, ob er gegen die starken Altenholzer aufläuft, bleiben. „Ich spiele nur, wenn ich zu hundert Prozent fit bin, sonst hilft das niemandem weiter“, betont Lindenau. „Es wäre nicht unwichtig, wenn Christopher wieder spielen könnte“, sagt derweil Trainer Jan Jakobsen. Angesichts der Talfahrt in der Tabelle gesteht der Däne: „Wir stehen ein kleines bisschen unter Druck. Deshalb würden wir uns auch über einen Punkt freuen. Wir müssen einfach zu unserem Spiel zurück finden, kompakt stehen und die Fehler abstellen.“

Den Grund für den Negativtrend sehen Jakobsen und sein Kapitän in der Personallage der vergangenen Wochen. „Wenn man teilweise eine ganze Defensive neu aufstellen muss, ist es schwer“, sagt Jakobsen. Lindenau ergänzt: „Die Bereitschaft zu kämpfen hat gefehlt. Wir dürfen jetzt nicht die Schuld beim Trainer suchen. Jeder muss sich fragen, ob er alles gegeben hat.“ Die jungen Spieler bräuchten Führungsfiguren – so wie ihn. „Ohne Erik Lembke und mich hat der Abwehr etwas an Stabilität gefehlt. Erik hilft mit seiner Routine, ist ein guter Freund geworden – es passt einfach in unserem Zusammenspiel. Wir müssen mehr Präsenz zeigen, das ist auch für die jungen wichtig.“

Gegen Altenholz entspannt sich derweil die Personallage. Nur Maximilian Krebs (Schienbeinentzündung), Gordon Jokisch (Gelb-Rot-Sperre) und Hamza Mokkedem (Rotsperre) müssen zuschauen. Und egal wie die Partie gegen den TSV ausgeht – eines steht für Lindenau außer Frage: „Ich sehe uns nicht als Abstiegskandidaten.“

Zur gleichen Zeit wie der SSC steht auch der SV Eichede II in der SH-Liga vor einer schweren Aufgabe. Die Steinburger empfangen die im Aufwind befindliche Drittliga-Reserve von Holstein Kiel.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 27.Sep.2013 | 08:01 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen