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Löschzug Gefahrgut : Chemie-Übung mit Präzision abgearbeitet

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Beim Umladen auf dem Gelände einer Spedition stürzt ein Behälter mit gefährlichen Inhalt um und schlägt leck — der Löschzug Gefahrgut muss ran. Glücklicherweise nur eine Übung.

Der Löschzug Gefahrgut des Kreises Stormarn bewies bei einer Großübung auf dem Gelände der Spedition Bode in Reinfeld einmal mehr sein Können. Auch die Freiwillige Feuerwehr Reinfeld nahm an der Übung teil.

Als die ersten Gefahrgutler-Spzialisten in der „Grotkoppel“ eintreffen, finden sie bereits einen großen abgesperrten Bereich vor, in dessen hinterer Ecke ein Sattelauflieger steht. Von der Ladefläche des Aufliegers ist offenbar ein 1000 Liter Fass mit einer grünlichen Flüssigkeit gefallen und leck geschlagen. Die Einsatzkräfte der Reinfelder Feuerwehr haben die Absperrung aufgebaut und die Spezialisten vom Löschzug Gefahrgut (LZG) angefordert.

LZG-Leiter Claus Havemann trifft als einer der Ersten ein. Er lässt sich kurz von Gemeindewehrführer Torben Struck unterrichten, greift dann zum Fernglas, um zu schauen, was man aus der sicheren Entfernung erkennen kann. Da das eher wenig ist, muss Havemann abwarten, bis sich der erste Trupp mit Atemschutz ausgerüstet und den Chemikalienschutzanzug übergezogen hat. Zudem muss noch das Spezialfahrzeug zur Dekontamination kommen. Erst dann geht der erste Trupp an die Einsatzstelle vor.

Schnell haben die beiden Männer die Leckage ausgemacht, haben ein Dichtkissen über einen Gully gelegt und suchen nun nach Informationen zu der Flüssigkeit in dem völlig deformierten Behälter. Sie finden die Lieferpapier und haben damit Klarheit über die gefährliche Fracht.

Für die Einsatzkräfte ist das Routine. Alles geschieht mit Präzision. Selbst Außenstehende merken, dass jeder Handgriff sitzt.

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erstellt am 27.Sep.2013 | 06:00 Uhr

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