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Ahrensburg : CDU legte neue Varianten für eine Nordtangente vor

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ahrensburger Christdemokraten hoffen auf eine breite politische Unterstützung für ihren neuen Vorschlag.

Die CDU-Fraktion startet einen neuen Anlauf für eine Nordtangente. Nachdem der Verwaltungsvorschlag im Ausschuss auf breite Ablehnung gestoßen war, hat die Fraktion beschlossen, einen eigenen Antrag vorzulegen. „Die Nordtangente ist unverändert von großer verkehrspolitischer Bedeutung für Ahrensburg. Wir brauchen sie zur verbesserten Anbindung des Gewerbegebiets und zur Verkehrsentlastung von Lübecker Straße und Beimoorweg“, so Fraktionsvorsitzender Tobias Koch.

Die Christdemokraten schlagen deshalb neue Verhandlungen mit Delingsdorf über die mögliche Trassenführungen vor. Ebenso solle mit Kreis und Land über die Finanzierung verhandelt werden. Die Verhandlungen sollen dabei nicht allein durch die Stadtverwaltung, sondern unter Einbeziehung der Politik geführt werden. „Wir wollen nicht nur über eine Variante mit Delingsdorf reden, sondern zwei Alternativen zur Diskussion stellen“, so die verkehrspolitische Sprecherin Carola Behr.

Die CDU bringt dafür eine neue Variante 15 ins Spiel, die sich von dem Verwaltungsvorschlag Variante 11 dadurch unterscheidet, dass die Trasse bis zur Kurt-Fischer-Straße fortgeführt wird, anstatt nach der Bahnüberquerung im rechten Winkel auf das famila-Grundstück abzuknicken. Für beide Lösungen favorisiert die CDU aus Kostengründen eine Brücke anstelle einer Bahnunterführung. Behr: „Es macht keinen Sinn mit Delingsdorf über den Verlauf einer Trasse zu verhandeln, die aufgrund ihrer Kosten vollkommen illusorisch ist.“

Die Variante 11 über das famila-Grundstück mit Unterführung würde ohne Grundstückskauf und Ablösezahlungen an die DB mit mindestens 14,5 Millionen zu Buche schlagen. Wichtig ist den Christdemokraten, „dass alle Fraktionen von Beginn an in die Gespräche einbezogen werden“.

Auch wenn der Vertrag mit Delingsdorf von den Stadtverordneten abgelehnt wurde, sei er doch überhaupt erst durch die der Politik zustande gekommen. Koch: „Ein neuer Anlauf für die Nordtangente muss von Anfang an mit größtmöglicher Transparenz und unter Einbeziehung aller Beteiligten erfolgen. Die Fehler der Vergangenheit dürfen sich nicht wiederholen, wenn dieses Mal eine Mehrheit für die Nordtangente zustande kommen soll. Der Antrag soll im Bau- und Planungsausschuss am 15. Juli behandelt werden.

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