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Oldesloer Zentrums-Immobilie : Café bleibt bis November leer – Umbau erst im Juli

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Bürgermeister Tassilo von Bary lüftet Zeitplan für die städtische Immobilie. Die zukünftigen Pächter bleiben weiterhin geheim.

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erstellt am 03.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Stadtumbau West, Ladenflächenmanager und Förderverein – für die Innenstadt wird eine Menge auf die Beine gestellt. Mit Erfolg: Die Frequenz in der Fußgängerzone ist deutlich gestiegen, es gibt keine Leerstände.

Keine Leerstände? Doch, einen ganz zentralen, und das ist auch noch eine städtische Immobilie. Das ehemalige Café am Markt ist immer noch eine hässliche Höhle in bester Lage – seit vier Jahren. Es tut sich einfach nichts, zumindest nichts Sichtbares. Im Dezember vergangenen Jahres verkündete Bürgermeister Tassilo von Bary, dass ein neuer Mietvertrag mit zehn Jahren Laufzeit unterschrieben worden sei – endlich, nachdem es zuvor monatelang hieß, die neue Gaststätte müsse unbedingt noch rechtzeitig vor Weihnachten eröffnen, um unbedingt das Weihnachtsgeschäft mitnehmen zu können. Aber dann zogen sich die Verhandlungen schier endlos hin. Als neue Partner mit ins Boot geholt worden, mussten die Verträge abermals neu gemacht. Aber im Dezember wurden dann tatsächlich Vollzug gemeldet. Bürgermeister von Bary kündigte die Eröffnung für den Spätsommer an. Der Termin ist wohl nicht zu halten.

Immerhin: Der Architektenauftrag sei seit Ende Januar vergeben. In den kommenden Tagen soll der Bauantrag gestellt werden. Wenn der genehmigt sei, folge die Ausschreibung, bis dahin ist es Mai. „Baubeginn ist in der zweiten Hälfte des Juli“, teilte von Bary jetzt auf Nachfrage mit. Er geht davon aus, dass die Arbeiten bis Ende Oktober abgeschlossen sein werden, sodass einer Eröffnung am 1. November nichts im Weg stehe.

Bislang bewegen sich die Kosten noch im bewilligten Rahmen von etwa 500 000 Euro. „Ich weiß nicht, was nach den Ausschreibungen ist“, so der Verwaltungs-Chef: „Momentan sieht es ja nicht so gut aus. Die Firmen haben alle viel zu tun.“ Behindertentoilette, Fettabscheider Lüftung, da wird aufwändige Technik eingebaut und dem VerwaltungsChef schwant nichts Gutes.

Wer die zukünftigen Betreiber sein werden, ist immer noch ein streng gehütetes Geheimnis. Die Rede war ursprünglich mal von einem „in der Szene bekannten Eventmanager“. Mittlerweile sind aber Partner an Bord. Verwaltungsintern werden die Südländer nur „Michi“ genannt. An der Geheimhaltung soll sich auch bis zur Eröffnung nichts ändern, sagt der Bürgermeister: „Die sind noch in Beschäftigungsverhältnissen.“ So viel steht fest, hinter dem Konzept eines „Lokals mit Event-Charakter“ steht die große Flensburger Brauerei.

 

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