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Vertrag unterschriftsreif : Café am Markt soll ein Erlebnis werden – nächsten Sommer

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Seit dreieinhalb Jahren steht das Café am Markt leer – jetzt soll ein neuer Mietvertrag unterschrieben werden. Unter vier Bewerbern hat das Konzept „Event-Gastronomie“ das Rennen gemacht. Anfang nächsten Jahres soll der Umbau für 480 000 Euro beginnen.

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erstellt am 20.Sep.2013 | 06:00 Uhr

Sollte es tatsächlich noch mal wieder Leben im ehemaligen „Café am Markt“ geben? Es sieht danach aus – auch wenn es noch eine Weile dauern wird. Wie Horst Möller, amtierender Bürgermeister, im Hauptausschuss mitteilte, liegt ein unterschriftsreifer Vertrag vor. Das Erlebnisgastronomie-Konzept soll es werden. „Die Prüfung hat ergeben, dass es das beste ist“, so Möller.

Fünf Konzepte hatte Ladenflächen-Manager Stefan Pötzsch im Mai vorgestellt. Die Idee, eine Boutique und ein Café zu kombinieren, fiel durch, diese „Cross-Over“-Variante wurde sofort gestrichen. Die vier anderen Konzepte (Asiate, Steakhaus, Erlebnisgastronomie und Spanier) sollten gleichberechtigt von einem Arbeitskreis vertieft und zur Entscheidungsreife gebracht werden. „Bambus war nix und der Steakhausbetreiber ist auch sehr schnell ausgestiegen. Da hatte ich kein gutes Gefühl“, berichtet Stefan Pötzsch von den Verhandlungen.

Da blieben also noch zwei über. „Die haben sich sehr intensiv und nachhaltig bemüht“, berichtet der Ladenflächenmanager. Den Ausschlag habe am Ende gegeben, dass für das spanische Konzept nur eine Teilfläche angemietet worden wäre, die Stadt hätte also weniger Rendite bekommen. Das war die Entscheidung für die Erlebnisgastronomie. „Die sehr langen Öffnungszeiten an sieben Tagen in der Woche – das wird ein Gewinn für Bad Oldesloe“, ist Horst Möller überzeugt.

Stefan Pötzsch ist begeistert: „Hinter dem Konzept stehen erstklassige Partner, eine große norddeutsche Brauerei und ein großer Getränkehändler – das macht es rund.“ Der Betreiber ist ein in der Szene bekannter Event-Manager. Die Planung sei von einem Hamburger Architekten erstellt worden, der beeindruckende 3-D-Einrichtungspläne vorgestellt habe. Auf der Speisekarte sollen anspruchsvolle traditionelle Gerichte und Speisen der neuen mediterranen Küche kombiniert mit edlen Tropfen stehen, aber auch tolle Currywurst. Eventgastronomie bedeutet nicht, dass ständig mit Lärm zu rechnen sei, das Thema sei vorab eindeutig geklärt worden. „Es geht um genüssliche musikalische Untermalung – vielleicht ein Saxofonist mit Klavierbegleitung, Kabarett und Kleinkunst“, beschreibt Pötzsch den Ansatz.

480 000 Euro will die Stadt in die Herrichtung der Räume investieren, der zukünftige Betreiber wird auch noch ein ordentliches Sümmchen in die Hand nehmen. Mitte oder Ende Januar soll mit dem Umbau begonnen werden. Die Eröffnung ist für Juni oder Juli kommenden Jahres geplant.

Bis zum Beginn der Bauarbeiten und vor allem während der Vorweihnachtszeit sollen die Räume, ähnlich wie im vergangenen Jahr auf der gegenüberliegenden Seite, durch Bewerber mit Kurzverträgen, mit Leben erfüllt werden. Zwei konkrete Interessenten habe die Stadt bereits an der Hand.

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