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Personalkarusell : Buntfuß baut um – VfL gewinnt wieder

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Oldesloer Trainer ersetzt vermeintliche Stammkräfte im Fußball-Verbandsligaspiel gegen Rot-Weiß Moisling. Nach vier Niederlagen in Folge feiern die Stormarner einen 2:0-Erfolg. Youngster Klaas Rathje und Marcel Noeske treffen zum Heimsieg.

Der Jubel der Spieler des VfL Oldesloe nach den beiden Treffern zum 2:0 (1:0)-Erfolg gegen Rot-Weiß Moisling sprach Bände. Zunächst wirkte die Freude über die Führung Klaas Rathjes (31.) wie ein kollektives Durchatmen. Nach dem 2:0 durch Marcel Noeske (47.) indes wirkte der Jubel wie eine Befreiung: Der VfL hat in der Fußball-Verbandsliga zurück in die Erfolgsspur gefunden.

Nach vier Niederlagen in Folge und dem unerwarteten Absturz auf einen Abstiegsplatz schien der Druck die Oldesloer gegen insgesamt harmlose Gäste zunächst zu hemmen. Die Gastgeber rannten zwar an, aber ohne die letzte Konsequenz – wohl aus Angst, in einen Konter zu laufen. Die Chancen, die sich dennoch boten, vergaben die Kreisstädter und brachten Moisling durch Fehlpässe im Spielaufbau wieder in die Partie. Doch die Gäste konnten daraus kein Kapital schlagen. Auch, weil die Oldesloer Defensive insgesamt aufmerksam agierte. Darin sah Trainer Sven Buntfuß den Schlüssel für den Erfolg: „Die Defensive hat heute unsere Vorgaben viel besser umgesetzt. Moisling hatte keine Torchance.“ Auch wenn die VfL-Offensive letztlich viele Chancen ausließ, mache er sich in diesem Punkt wenig Sorgen. „Das habe ich immer betont – der Bereich läuft. Wenn wir hinten gut stehen, machen wir vorn schon einen Treffer“, sagte der VfL-Coach.

Nachdem Rathje getroffen hatte, erhöhten die Blau-Weißen den Druck – und kamen nach dem Seitenwechsel noch entschlossener zurück. Folgerichtig: das 2:0 durch Noeske (47.). Da Moisling offensiv kaum stattfand, bekam Oldesloes neuer Schlussmann Dominik Lindtner (kam von Hertha Zehlendorf) keine Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Er ersetzte Florian Hoefl. „Es war ein Bauchgefühl, ihn einzusetzen“, erklärte Buntfuß, der mehrere vermeintliche Stammkräfte auf die Bank gesetzt hatte. „Wer seine Leistung nicht bringt, der muss eben auch mal eine Auszeit bekommen“, begründete Buntfuß seine Entscheidung.

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erstellt am 02.Sep.2013 | 12:00 Uhr

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