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Stormarner Tageblatt

13. Dezember 2017 | 18:20 Uhr

"Bücher tragen Wissen weiter"

vom

Erstmalig findet in der Karpfenstadt eine Literaturwoche mit Schreibwettbewerb und Radiosendung statt

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Reinfeld | Literatur, Lesen, kreatives Schreiben, Lesungen und ein Schreibwettebewerb stehen im Mittelpunkt der neuen Veranstaltungsreihe "LesArt" der Kulturpflege der Stadt. "Wir geben der Kulturszene ein weiteres, neues Gesicht", zeigt Bürgermeister Gerhard Horn sich begeistert von der Idee, allen Generationen Lesen und Literatur näher zu bringen.

"Wir wollen möglichst viele Menschen erreichen", ergänzt Kulturpflegerin Britta Lammert, die LesArt gemeinsam mit der Reinfelder Autorin Friederike Küster organisiert. Letztere ist sich sicher, dass auch in einer Kleinstadt wie der Karpfenstadt ein solches Event auf großes Interesse stoßen wird, denn: "Bücher sind die besten Freunde des Menschen, denn sie tragen Wissen weiter." Natürlich habe es schon immer Lesungen bekannter Autoren gegeben, betont Lammert, doch dieses Festival sei "erstmalig". Zu Gast sein werden unter anderem Wolfram Eicke, Carla Berling, Klaus-Rainer Martin, Klaus-Rainer Goll und zahlreiche regionale Autoren. Der Claudiushof und das Asklepios-Pflegezentrum beteiligen sich mit Lesungen für ältere und demenzkranke Menschen. "Da kommt auch der soziale Aspekt zum Tragen", lobt der Bürgermeister das Engagement. In einer Schreibwerkstatt am Herrenteich können sich Kreative so richtig austoben.

Bevor es vom 13. bis 22. September eine Woche lang um Literatur geht, sind zuvor alle schreibbegeisterten Reinfelder aufgerufen, an einem Wettbewerb teilzunehmen. "Es können neue Geschichten sein, aber auch welche, die noch ganz versteckt in der Schublade liegen", so Lammert. Einsendeschluss ist der 11. August. In der Kategorie A können Bildergeschichten und Comics eingereicht werden - interessant für diejenigen, die gern malen und zeichnen. In der Kategorie B geht es um Geschichten, die nicht länger als sieben bis zehn Seiten umfassen sollten. Der Fantasie sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Nur einen Bezug zu Reinfeld sollten sie schon haben. Weitere Voraussetzung: Der Text sollte selbst verfasst sein. Lammert: "Eine Altersbeschränkung gibt es nicht, auch Schüler können natürlich mitmachen." Eine fachkundige Jury prämiert während der Literaturwoche die besten Einsendungen.

Neu beim großen Literaturfestival ist die Teilnahme des Offenen Kanals Lübeck. Wer hat Lust, Radio zu machen und während der literarischen Woche Interviews zu führen, Reportagen für den Hörfunk zu verfassen und eine Reinfeld-Redaktion zu bilden? "Die Hörfunkredakteure gehen dann damit auf Sendung", erklärt Michael Luppatsch vom Offenen Kanal. Er könnte sich auch die Beteiligung einer ganzen Schulklasse an dem Hörfunk-Projekt vorstellen. Interessierte können sich gerne bei ihm melden.

Informationen zum Festival "LesArt" und Schreib-Wettbewerb gibt es im Internet unter www.reinfeldkultur.de sowie bei Britta Lammet unter der Telefonnummer (04533) 2001-34. Michael Luppatsch vom Offenen Kanal Lübeck informiert über das Projekt "Radio machen" unter der Rufnummer (0451) 70 50 020.

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