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Frauenkulturtage 2016 : Buchpremiere mit Elisabeth Herrmann

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Spannend und lecker: Die Krimiautorin stellt ihre neues Werk „Totengebet“ bei den Frauenkulturtagen erstmals in Schleswig-Holstein vor – im Rahmen einer Lesung mit Büfett.

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erstellt am 02.Feb.2016 | 14:50 Uhr

Die Frauenkulturtage starten diesen Monat in eine neue Runde. Und die Organisatorinnen Marion Gurlit und Dr. Sylvina Zander fangen gleich mit einem ordentlichen Knaller an: Elisabeth Herrmann wird am Freitag, 19. Februar, ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus ihren neuen Krimi „Totengebet“ vorstellen. Der neue Roman um Joachim Vernau erscheint erst am 15. Februar. Die Lesung mit Elisabeth Herrmann wird die erste mit dem neuen Buch in Schleswig-Holstein.

Anwalt Vernau? Der Name sagt mittlerweile auch Nicht-Krimilesern etwas, denn die Buchreihe wird mit Jan-Josef Liefers in der Hauptrolle verfilmt. In Totengebet wacht Joachim Vernau im Krankenhaus auf, kann sich aber nicht daran erinnern, wie er dort hin gekommen ist. Anfangs gilt er als Held, hat er doch mutig die Angriff zweier Neonazis auf einen jüdischen Antiquar vereitelt. Doch als die Schläger genau das Gegenteil aussagen, wendet sich das Blatt. Erst Recht als der Buchhändler nach Vernaus Besuch aus dem Fenster stürzt und stirbt. Stückweise kehren Vernaus Erinnerungen zurück. Zentrale Rolle scheint die junge Jüdin Rachel zu spielen. Aber die Mails, die sie dem Anwalt geschrieben hat, sind auf mysteriöse Weise verschwunden. In ihrem Hotel kann sich niemand an die Frau erinnern und Einreise- oder Flugdaten gibt es ebenfalls nicht. Vernau reist ihr nach Israel hinterher. Vor 30 Jahren war er dort schon mal – als Freiwilliger in einem Kibbuz. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf einen lange zurück liegenden Mord.

Elisabeth Herrmann gelingt es, mit „Totengebet“ einen Spannungsbogen vom Berlin der Gegenwart in Israels Geschichte und Gegenwart zu schlagen. Da werden Milieus so lebendig, dass man beim Lesen meint, den Mief in der Altbauwohnung zu riechen oder die harte Arbeit im heißen Kibbuz spürt. Und spannend ist das ganze auch noch.

Die Lesung von Elisabeth Herrmann ist ein „Krimiabend mit Büfett“. Zwischen den Lesepassagen wird italienisches Essen serviert. Tickets für 20 Euro bei Willfang erhältlich.

Bereits anderthalb Wochen später folgt der nächste Streich. Am Dienstag, 1. März, präsentiert Petra Oelker um 19.390 Uhr im Bürgerhaus ihr Buch „Das glücklichste Jahr“. Eine Biografie von Eva Lessing, Frau von Gotthold Ephraim Lessing. Eigentlich ist Eva mit dem Seidenfabrikanten Engelbert König verheiratet. Als dieser zu einer Reise aufbricht, bittet er seinen Freund Lessing, sich, sollte ihm etwas zustoßen, seiner Frau und der Kinder anzunehmen. König stirbt und der Schriftsteller hält sein Versprechen – aus der Pflicht wird schnell Freundschaft und sogar Liebe. Doch die Beziehung steht unter keinem guten Stern.

Am Dienstag, 22. März, ist ein Filmabend geplant. Gezeigt wird „Das Mädchen Wadjda“. Die Geschichte handelt von einem Mädchen, das, entgegen einem Verbot, unbedingt Rad fahren will. Um ihren Traum verwirklichen zu können, muss sie einen Koran-Wettbewerb gewinnen.

Am 13. September geht es mit einer Neuheit weiter. Zusammen mit der Johannisloge wird zum ersten Ladies Dinner ins Logenhaus eingeladen. Am Freitag, 23. September, kehrt Miss Marple zurück. Entweder im Bürgerhaus oder im KuB wird dann das Live-Hörspiel „Wachsblumenstrauß“ nach Agatha Christie gespielt. Die Hauptrolle spricht wieder Ingeborg Krabbe. Mit den „Zucchini Sistaz“ läuten die Frauenkulturtage am 24. November die Vorweihnachtszeit ein.

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