Vereinigte Stadtwerke : Breitbandsparte nach Oldesloe

Die Zukunft der Vereinigten Stadtwerke (VSG) gerät in der Kreisstadt in die Wahlkampfmühlen.st

Die Zukunft der Vereinigten Stadtwerke (VSG) gerät in der Kreisstadt in die Wahlkampfmühlen.st

Die Stadtverordneten haben mehrheitlich für die Kompromiss-Variante mit zwei Standorten der VSG gestimmt. Die Anträge der FBO fanden keine Mehrheit.

Andreas Olbertz. von
28. Februar 2018, 08:00 Uhr

Die Entscheidung über die Zukunft der Vereinigten Stadtwerke (VSG) ist gefallen. Mehrheitlich stimmten die Stadtverordneten dem vom Aufsichtsrat ausgehandelten Kompromiss zu.

„Wir haben von den Altstadtwerken ja die Standorte übernommen“, erklärt VSG-Chef Heinz Grothkopp: „Die sind jetzt in die Jahre gekommen, die Platz reicht vorne und hinten nicht mehr.“ Der Beschluss sieht vor, dass die drei Niederlassungen in Ratzeburg, Mölln und Bad Oldesloe sowie der Standort der Breitband-Sparte in zwei Neubauten zusammengefasst werden sollen.

In Ratzeburg sei der Neubau am nötigsten. Konkrete Pläne gebe es allerdings noch nicht. Grothkopp: „Wenn die Beschlüsse jetzt fix sind, fangen für uns die Schulaufgaben an.“ Der VSG-Geschäftsführer rechnet damit, dass es drei Jahre dauern wird, bis der Neubau in Ratzeburg fertig ist. Dann werde Oldesloe in Angriff genommen – die VSG-Media soll in der Kreisstadt angesiedelt werden. „Das können wir nicht parallel machen, denn wir haben ja auch noch unser Alltagsgeschäft zu erledigen“, so Grothkopp. Über die Investitionssumme wolle er angesichts der aktuellen Lage im Bausektor nicht spekulieren. Nur so viel: „Das bekommt man nicht für 3,50 Euro. Es wird ein namhafter Betrag.“

Zuvor war die FBO mit ihren Anträgen (wir berichteten) gescheitert, den Punkt wegen Beratungsbedarfs von der Tagesordnung nehmen zu lassen und festzulegen, dass nur Oldesloe als alleiniger Standort in Frage komme.

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