Feuerteufel in Ahrensburg? : Brandstifter schlugen wieder zu

Die Feuerwehr konnte das Stroh nur noch kontrolliert abbrennen lassen.
Die Feuerwehr konnte das Stroh nur noch kontrolliert abbrennen lassen.

In Ahrensfelde ist schon wieder ein großes Strohlager angezündet worden, in der Innenstadt brannten Papiercontainer.

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13. Januar 2014, 18:38 Uhr

Wieder ist am Ahrensburger Stadtrand ein riesiges Strohlager in Flammen aufgegangen. Am Sonntagabend um 21.37 Uhr schrillten die Alarmempfänger der Ortswehren Ahrensburg und Ahrensfelde. Auf einer Koppel am Starweg brannten hunderte Rundballen. Die Flammen schlugen viele Meter hoch in den Nachthimmel. Als die ersten Kräfte eintrafen, brannten nur die beiden Enden des 50 Meter langen Strohlagers.

Über 100 Meter musste die Schlauchleitung gelegt werden. In der Zwischenzeit brantte fast das gesamte Strohlager. „Das Feuer hat sich rasend schnell durchgefressen“, sagte Einsatzleiter Peter Körner, „wir haben uns entschieden, es kontrolliert herunter brennen zu lassen.“ Erst gegen 3.38 Uhr war der Einsatz beendet.

Der Landwirt ließ sich von seiner Geburtstagsfeier – er wurde 48 – zur Koppel fahren. Schon Ende Oktober war bei ihm Feuer gelegt worden. 900 Rundballen wurden vernichtet. „Hätte ich eine Kamera installiert, wüssten wir nun, wer so etwas macht“, sagt er kopfschüttelnd.

Die Schadenshöhe dürfte im fünfstelligen Bereich liegen. Die Kripo geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen, die verdächtige Fahrzeuge oder Personen bemerkt haben. Hinweise unter (04102) 8090.

Bereits in der Nacht zuvor hatte die Feuerwehr Ahrensburg zu zwei Brandeinsätzen ausrücken müssen. Im Ahrensburger Kamp und in der Hagener Allee brannten Papiercontainer. Ob es einen Zusammenhang gibt, steht noch nicht fest. Auch hier sucht die Kripo Zeugen.








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