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Stormarner Tageblatt

17. Dezember 2017 | 02:09 Uhr

Schulverband : Brandmelder verstummt zu früh

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In der Masurenwegschule muss der Brandschutz aufwändig weiter modernisiert werden – die Schule ist bereits 40 Jahre alt.

Die Brandschutz- und Meldeanlage an der Masurenwegschule muss weiter modernisiert werden. Für rund 87 000 Euro wird derzeit eine Wasser-Druckerhöhungsanlage eingebaut und es werden Rauchklappen installiert. Als nächster Schritt soll im kommenden Jahr die Brandmeldeanlage auf den neusten Stand der Technik gebracht werden. Die Kosten hierfür stehen noch nicht fest.

Die Schule am Masurenweg ist mittlerweile 40 Jahre alt. Mehrfach musste der Brandschutz modernisiert werden, da sich die Richtlinien geändert hatten. Mit dem jetzigen Einbau der Druckerhöhungsanlage für Wasser und die Erneuerung von Rauchabzugsklappen kommt der Schulverband den aktuellen Auflagen nach. So sollen die Rauchabzugsklappen dafür sorgen, dass sich im Falle eines Feuer der giftige Qualm nicht im Gebäude verteilt. Diese Arbeiten können bei laufenden Schulbetrieb durchgeführt werden, das sie den Schulablauf und den Unterricht nicht stören.

Bei der letzten Prüfung der Anlage durch die Dekra wurde bemängelt, dass nicht alle Melder lang genug einen Warnton abgeben. „Zum Teil laufen diese Melder über die Lautsprecheranlage, die auch für den Schulgong und Durchsagen genutzt wird“, so Schulverbandsvorsteher Harald Lodders. Nach gut zehn Minuten verstummt der Warnton. Er sollte aber mindestens 30 Minuten zu hören sein. „Es geht dabei aber nicht um eine akute Gefährdung“, betonte Lodders.

Zunächst sah es so aus, als würde sich das Problem schnell und kostengünstig beheben lassen. Doch die Kosten stiegen immer weiter in die Höhe. Jetzt will der Schulverband ein Fachbüro beauftragen, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. „Die Meldeanlage soll komplett von der Lautsprecheranlage getrennt werden. Dazu müssen auch neue Melder eingebaut und zahlreiche Kabel verlegt werden“, sagte Lodders. Hinzu kommt, das auch die Brandmeldezentrale zu klein geworden ist und erneuert beziehungsweise erweitert werden muss.

Die Gelder dafür sollen im Haushalt des kommenden Jahres eingeplant werden. Die Ausschreibung und die Überwachung der Arbeiten wird das beauftrage Ingenieurbüro übernehmen.

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