Steinburg : Brand und Explosion – zur Übung für die Jugendwehr

Unter Atemschutz musste in der Maschinenhalle nach verletzten Personen gesucht werden.
Unter Atemschutz musste in der Maschinenhalle nach verletzten Personen gesucht werden.

Gleich fünf Jugendfeuerwehren probten gemeinsam den Ernstfall und lösten die Aufgaben souverän.

shz.de von
05. September 2018, 13:10 Uhr

Bei einer Großübung, an der insgesamt fünf Jugendfeuerwehren teilnahmen, probte der Nachwuchs den Ernstfall. Neben der ausrichtenden Jugendwehr Steinburg war der Feuerwehrnachwuchs aus Bad Oldesloe, Hamburg Oldenfelde-Siedlung, Raisdorf bei Kiel und Travenbrück bei der Übung dabei. Ausgearbeitet wurde das Szenario vom Steinburger Jugendfeuerwehrwart Thorben Hansen und geleitet wurde die Übung von der Technischen Einsatzleitung des Kreises Stormarn.

Gruppenfoto der teilnehmenden Jugendwehren mit ihren Betreuern.  Fotos: feuerwehr
Feuerwehr
Gruppenfoto der teilnehmenden Jugendwehren mit ihren Betreuern. Fotos: feuerwehr
 

Die Aufgabe für die Jungen und Mädchen war nicht einfach. Unter realistischen Bedingungen wurde zunächst eine Explosion in einer Maschinenhalle angenommen, bei der auch gefährliche Stoffe freigesetzt wurden. Die Halle musste zunächst von Atemschutzträgern nach verletzten Personen abgesucht werden. Diese mussten dann versorgt und betreut werden. Parallel dazu musste die Jugendwehr Bad Oldesloe ein Dekontaminationsbecken für Personen, die mit Chemikalien in Berührung gekommen waren, aufbauen. Anschließend wurden die Personen zur Verletztensammelstelle gebracht.

Als weitere Lage gab es ein Feuer in einem angrenzenden Gebäude. Die Problematik: Es gab nur einen Hydranten, so dass eine Löschwasserleitung zu einem Teich aufgebaut werden musste. Da es dort aber wegen der Trockenheit nicht ausreichend Wasser gab, musste auch über eine längere Strecke eine Versorgungsleitung zu einem Feuerlöschteich gelegt werden. Die Jungen und Mädchen der Jugendwehren lösten alle ihnen gestellten Aufgaben souverän.

Die gesamte Großübung dauerte rund zwei Stunden. In Sprenge gab es anschließend bei einem Büfett und reichlich Bratwurst noch die abschließende Manöverkritik, bei der es dann mehr Lob als Tadel gab.

Erfreulich für die Wehren ist, das bei den Jugendwehren auch viele Mädchen mit dabei sind. Wenn die Jungen und Mädchen mit der gezeigten Begeisterung dabei bleiben, lässt das für die Zukunft hoffen.

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