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Stormarner Tageblatt

19. Oktober 2017 | 04:19 Uhr

Bad Oldesloe : BO-Art: Der Kunsttreffpunkt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Zwölf Künstler aus der Region erwecken die Räume des ehemalige Reformhauses am Mühlrad zu neuem Leben.

shz.de von
erstellt am 04.Jan.2016 | 12:00 Uhr

Von der Idee bis zur Umsetzung vergingen nur wenige Monate, und wenn es nach den zwölf Stormarner und Hamburger Künstlern in der neuen „Galerie BO Art“ geht, sollen umso mehr erfolgreiche Monate folgen. In der Oldesloer Mühlenstraße 9 – 10 feierte das Projekt jetzt seine offizielle Eröffnung.

„Wir sehen diese Räumlichkeiten als zusätzlichen Ausstellungsraum in Stormarn, aber auch allgemein als Ort, an dem sich Kulturschaffende treffen können“, sagt Michael „Leo“ Jöhnk, der zum Gründungsteam gehört. Gemeinsam mit Michaela „Emmi“ Wendland und Simon Surjasentana war er bereits an einem anderen Galerieprojekt in der Innenstadt beteiligt, dass aber nach wenigen Monaten schließen musste. „Simon bekam dann einen Anruf von der Stadtverwaltung, dass hier Räumlichkeiten zur Vermietung frei wären. Da sich Simon aber gerade eher nach Hamburg orientierte, hat er diesen Tipp an uns weitergegeben“, erläutert Wendland.

Mitstreiter fanden sich schnell in der regionalen Szene. „Wir kannten ja bereits viele Künstler aus der Umgebung. Aber dass es dann so viel gute Resonanz gab, hat mich trotzdem überrascht“, sagt Jöhnk. „Dass sich zwölf Leute zusammenfinden, mit unterschiedlichen Ideen und unterschiedlichen Charakteren und gemeinsam so etwas auf den Weg bringen, finde ich tatsächlich erstaunlich. Positiv natürlich“, sagt auch der Oldesloer Maler Uwe Richter, der ebenfalls mit im Boot ist.

Neben ihm, Wendland und Jöhnk gehören außerdem Anne Saalfeld, Eva Maria Witt, Friederike Bielfeld, Gerd Loose, Hartmut Deutelmoser, Regina Wichern, Rosemarie Mielke, Silvia Bantien und Volker G. Bielfeld zum Startteam der „BO-Art“. Die Räumlichkeiten sollen aber auch an andere Künstler vermietet werden. Außerdem schwebt den Initiatoren vor, Lesungen und kleine Konzerte in der Galerie stattfinden zu lassen.

Die Miete für die 70 Quadratmeter teilen sich die Künstler. „Die Idee ist nicht auf Gewinn ausgelegt, und es hängen keine Existenzen dran“, sagt Wendland. Die Galerie soll regelmäßig von Dienstag bis Sonnabend geöffnet sein. Den „Dienst“ vor Ort teilt sich die Mieter-WG. „Jeder hat mal Zeit. Manche mehr, manche weniger. Die Idee ist, dass sich jeder von uns dann hier reinsetzt, wenn er oder sie Zeit hat, so dass wir die Öffnungszeiten einhalten können“, erklärt Jöhnk.

Und noch eine Entscheidung steht fest: „Die Galerie wird mindestens für zwei Jahre bestehen. Denn solange läuft unser Mietvertrag, und wenn wir schon Miete bezahlen, dann sollten wir das auch nutzen“, stellt Jöhnk klar. Er freue sich bereits auf viele neue Bekanntschaften und natürlich auf die ersten kulturellen Veranstaltungen in der „Galerie BO Art“.  

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