Blühende Visitenkarte der Stadt

Drei Beete mit einer Kiesschüttung zieren jetzt den westlichen Ortseingang Bargteheides: Umweltbeauftragter Thomas Degenhardt, Landschaftsarchitektin Gabriele Schabbel-Mader, Bürgermeister Henning Görtz und Gärtner Marc Döhlemeyer an der Grünanlage.
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Drei Beete mit einer Kiesschüttung zieren jetzt den westlichen Ortseingang Bargteheides: Umweltbeauftragter Thomas Degenhardt, Landschaftsarchitektin Gabriele Schabbel-Mader, Bürgermeister Henning Görtz und Gärtner Marc Döhlemeyer an der Grünanlage.

Besonderes Geschenk an die Stadt anlässlich des 25-jährigen Firmenbestehens: Prärie-Pflanzen zieren zweiten Kreisel

shz.de von
16. Juni 2015, 13:01 Uhr

Ein besonderes Geschenk hat die Landschaftsarchitektin Gabriele Schabbel-Mader ihrer Stadt gemacht. Aus Anlass ihres 25-jährigen Firmenbestehens entwarf sie einen Plan zur Bepflanzung des zweiten Bargteheider Kreisels. Am westlichen Ortseingang aus Richtung Jersbek empfängt nun ein Potpourri aus Stauden und Gräsern die Ankommenden. „Ich habe Prärie-Pflanzen ausgewählt, die einen trockenen Standort vertragen“, sagt die Landschaftsarchitektin. Zudem hat sie bei ihrem Bepflanzungsplan auf die Stadtfarben blau, rot und weiß geachtet. Umgesetzt hat ihn Gärtner Marc Döhlemeyer bereits im Dezember. „Es hat dabei in Strömen geregnet“, erinnert er sich. Bei der Aktion habe sein Team auch Dutzende von „Flachmännern“ eines Magenbitters gefunden.

Astern, Storchschnabel, Lavendel, Kugellauch, Salbei und Katzenminze gehören zu ihrer Auswahl. „Und eine Iris als Referenz an unsere Partnerstadt in Frankreich“, sagt Gabriele Schabbel-Mader. Das Liliengewächs ist in der Heraldik ein Symbol unseres Nachbarlands. Sie hat auch darauf geachtet, dass hier im Jahreskreis immer etwas Attraktives zu sehen ist.

Bürgermeister Dr. Henning Görtz freut sich über den repräsentativen Stadteingang. „Es ist keine 08/15-Begrünung entstanden, sondern etwas ganz Besonderes als Visitenkarte der Stadt herausgekommen.“ Die ist auch für die Pflege der Grünanlage zuständig, obwohl der Kreisverkehr zur Kreisstraße gehört. Kreisel werden bewusst so angelegt, dass der Blick darüber hinweg erschwert ist. „Das soll Autofahrer entschleunigen“, sagt der Umweltbeauftragte der Stadt, Thomas Degenhardt.



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