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Stormarner Tageblatt

13. Dezember 2017 | 01:16 Uhr

Optimismus : Bloß keine weitere Überraschung

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Reinfelds SH-Liga-Handballerinnen treffen auf starken Aufsteiger Treia/Jübek. „Wir müssen unsere Abschlussschwäche überwinden“, fordert SVP-Coach Detfred Dörling.

Aller guten Dinge sind drei – und die hat der HC Treia/Jübek bereits abgehakt. Der starke Aufsteiger in die Handball-SH-Liga der Frauen hatte in dieser Saison bereits drei Mal für Überraschungen gesorgt. Die Schleswigerinnen schlugen unter anderem den Tabellenzweiten aus Lindewitt (26:24) und den Dritten aus Kiel/Kronshagen (30:26) – und rangen auch dem Tabellenführer aus Lauenburg ein 23:23-Unentschieden ab. Nach 1:5 Punkten zu Saisonbeginn holte das Team zuletzt vier Siege in Folge. Die Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld sind gewarnt und dürften sich denken: Bloß keine weitere Überraschung. Denn auch die Stormarnerinnen haben bereits für Überraschungen gesorgt. Allerdings für negative: Drei Niederlagen stehen für den selbsternannten Meisterschaftsfavoriten bereits zu Buche.

Nach dem Sieg gegen die HSG Tarp-Wanderup – dem ersten nach zuvor drei Pleiten in Folge – blickt das Team von Trainer Detfred Dörling immerhin wieder nach oben. „Wir haben in den vergangenen zwei Wochen gut trainiert und wollen den Schwung aus der Partie gegen Tarp mitnehmen“, erklärt Dörling. Beim HC Treia/Jübek (4., 9:5 Punkte) wollen die Stormarnerinnen (7., 8:6) heute (19 Uhr, Schulzentrum Silberstedt, Süderende) den zweiten Auswärtserfolg einfahren.

Den Aufsteiger unterschätzen die Stormarnerinnen allein aufgrund der Erfolge gegen Topteams keinesfalls. „Das ist eine sehr intensive Mannschaft, die Vollgas gibt und ein gutes Kreisläuferspiel hat“, warnt Dörling, der die Mannschaft beim Sieg vergangene Woche in Kiel beobachtet hat. „Wir müssen vor allem unsere Abschlussschwäche überwinden“, so der Coach: „Unsere Abwehr ist stark genug.“

Verzichten muss der SVP nur auf Svea Manthe, die privat verhindert ist. Ansonsten stehen dem Trainerduo Dörling und Thomas Kruse alle Spielerinnen zur Verfügung.

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