Kooperation : Biloland und Alsterdorf

Das Gut Stegen kooperiert nun enger mit dem Gut Wulksfelde.
Das Gut Stegen kooperiert nun enger mit dem Gut Wulksfelde.

Kooperation zwischen dem Gut Wulksfelde und dem Gut Stegen der Evangelischen Stiftung Alsterdorf. Wulksfelde übernimmt Flächen, Behinderte werden weiter beschäftigt.

shz.de von
03. September 2013, 12:00 Uhr

Das Gut Wulksfelde hat im Rahmen eines Kooperationsvertrages sowohl die landwirtschaftlichen Flächen als auch die Mutterkuhherde des 200 Hektar umfassenden Gut Stegen der Evangelischen Stiftung Alsterdorf übernommen. Die dort in der Werkstatt arbeitenden Menschen mit Behinderung kümmern sich dabei weiterhin um die Betreuung der Rinder. Eine Kooperation, von der beide Partner stark profitieren.

„Bereits seit vielen Jahren hatten wir einen Bewirtschaftungsvertrag mit dem nur fünf Kilometer entfernt liegenden Gut Stegen. Jetzt hat die Evangelische Stiftung Alsterdorf beschlossen, die landwirtschaftlichen Flächen an uns zu verpachten, um die arbeitsintensive Bearbeitung als auch die wirtschaftliche Verantwortung an uns abzugeben“, so Rolf Winter, Geschäftsführer vom Gut Wulksfelde. Dieser freut sich sehr über den neuen Flächenzuwachs und die Vergrößerung der bestehenden Wulksfelder Rinderherde.

„Wir können uns nun auf unsere Kernkompetenz, die Arbeit mit Menschen mit Behinderung konzentrieren“, so Ronald Hinske-Gärtner, Assistenzteamleiter Arbeit und Beschäftigung auf dem Gut Stegen. Denn: „Der besondere Clou an dieser Kooperation ist, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin ihre Aufgaben in der Versorgung der Rinderherde wie das tägliche Füttern und Ausmisten behalten.“ Hinske-Gärtner sieht sich dabei mit seinen Mitarbeitern als kompetentes Dienstleistungsteam.

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