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Ahrensburg : Bewährtes Konzept für Tanzwütige

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

„Music for free“ geht in Ahrensburg in die nächste Runde. Es ist ein Abend voller Live-Musik mit einem anschließendem „Tanz in den Mai“.

Ungewöhnliche Orte, Coverbands, bekannte Hits, und alles ohne Eintritt – so einfach und zugleich erfolgreich ist das Konzept der Ahrensburger „Music for free“-Reihe, die am 30. April zum sechsten Mal über die Bühnen in sechs Restaurants gehen wird. „Ich selbst werde natürlich auch da sein. Das lasse ich mir nicht entgehen“, sagt Götz Westphal. Er ist nicht nur der Vorsitzende des Stadtforums, sondern auch als großer Musikfreund bekannt. Beruflich designt er seit Jahren unter anderem Auszeichnungen für Künstler wie Lindenberg oder Westernhagen.

So bekannt sind die Namen derer nicht, in der Schlossstadt auftreten, nicht, aber die Hits der ganz Großen werden trotzdem zu hören sein. Für Organisatorin Antje Karstens steht fest, dass populäre Titel wichtig sind für das Gelingen – daher setzt man auf Coverbands. Da die Veranstaltung seit zwei Jahren auch zu einem alternativen „Tanz in den Mai“ geworden ist, erheben die Besucher Anspruch auf Partystimmung. Und die stellt sich vor allem dann bei den großen Hots ein, auch ohne die Original-Interpreten.

Bei manchen wäre das auch gar nicht mehr möglich. Zum Beispiel im Fall der Countrylegende Johnny Cash, dessen Songs in Ahrensburg von den „Line Walkers“ sehr lebendig und stilecht erklingen werden. Sie begeisterten im vergangenen Jahr im „Milljöh“. „Wer unsere Musiknacht schon ein wenig kennt, weiß, dass Bands auch zwei Mal hintereinander dabei sein können, wenn sie besonders gut ankamen“, so Karstens. Peggy Sunday von den „Soltoros“ war im vergangenen Jahr ebenfalls dabei. Allerdings noch als Gast, der sich zu einer spontanen Gesangseinlage auf der Bühne hinreißen ließ. Das kam gut an, und nun spielt ihre eigene Oldesloer Band im „Asche“. Neu dabei sind auch „Der Peter und der Wüst“ im Bangkok und die MKG Combo, die im Casa Rossa zu hören sein wird. Auch diese Buchung ist kein Zufall, denn der Casa Rossa-Chef war viele Jahre Pianist in der Großhansdorfer Jazz-Pop-Combo.

Wiederholungstäter sind auch „Urban Beach“, für rockige Klänge sorgen „Homefield Four“. Das bewährte Konzept mit DJ Martin Hoefling wird im Casa Rossa fortgesetzt. Im vergangenen Jahr war es ein Experiment, doch die Ahrensburger erwiesen sich bei der Aftershow-Disco als tanzwütig und -freudig. „Ich werde wieder großen Aufwand in Sachen Licht und Ton betreiben, damit der Abend wirklich außergewöhnlich wird“, verspricht Hoefling.

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erstellt am 22.Mär.2015 | 19:08 Uhr

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