Amtswehrfest : Beste Werbung für die Feuerwehren

Erst haben sie den Jugendwettbewerb gewonnen, dann feuerten sie ihre Mannschaften bei den Erwachsenen an - die Mitglieder derJugendfeuerwehr Hoisdorf-Oetjendorf.
1 von 2
Erst haben sie den Jugendwettbewerb gewonnen, dann feuerten sie ihre Mannschaften bei den Erwachsenen an - die Mitglieder derJugendfeuerwehr Hoisdorf-Oetjendorf.

Das Amtsfeuerwehrfest in Hoisdorf war ein Vergnügen Jung und Alt.

shz.de von
11. Mai 2015, 14:33 Uhr

Mit dem Umzug aller Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen sowie der Jugendfeuerwehren und Musikzüge des Amtes Siek bei leichtem Nieselregen durch die festlich geschmückte Gemeinde begann das Amtsfeuerwehrfest in Hoisdorf. Die anschließende Kundgebung auf dem Wettkampfplatz musste allerdings kurz nach ihrem Beginn wegen des einsetzenden Starkregens in das Festzelt verlagert werden. Dort nahmen Amtswehrführer Stefan Majohr, Vizekreiswehrführer Christian Rieken und Landrat Klaus Plöger die Ehrungen vor.

Kai-Willi Bredenkamp erhielt das Schleswig-Holsteinische Feuerwehrehrenkreuz in Bronze, Hoisdorfs Bürgermeister Dieter Schippmann die Deutsche Feuerwehrehrenmedaille, Hans-Joachim Winkelmann (Kronshorst) und Daniel Stübe (Zinnowitz) die Stormarner Feuerwehrehrenmedaille.

Das Brandschutzehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktive Dienstzeit erhielten Hubert Taplik und Hans-Jürgen Knaack (beide Kronshorst), Wolfgang Kossmann (Stapelfeld) sowie Harry-Bernd Rothensee und Reinhold Voß (beide Hoisdorf). Für 25 Jahre aktive Dienstzeit wurden Dirk Garber (Langelohe) und Thorsten Meier aus Hoisdorf geehrt.

Danach hatte Petrus ein Einsehen und der Regen hörte auf. So konnten die Schnelligkeitswettbewerbe beginnen. In zwei spannenden Vorläufen ermittelten zunächst die Jugendlichen die Finalteilnehmer. Die Mannschaften aus Siek-Meilsdorf und Hoisdorf-Oetjendorf setzten sich in ihrem jeweiligen Vorlauf durch. Das Finale gewann schließlich die gerade neu gegründete Jugendfeuerwehr Hoisdorf-Oetjendorf, weil der anderen Mannschaft im Finale ein kleiner Fehler unterlaufen war. Die Sieger zeigten aber Größe und Sportsgeist, indem sie sofort zu den Verlieren marschierten und sie trösteten.

Spannend ging es auch bei den Aktiven zu. Um Sekundenbruchteile war die Mannschaft der Ortswehr Oetjendorf schneller und verwies die Mannschaft aus Hoisdorf auf den zweiten Platz. Damit haben die Oetjendorfer den Wanderpokal verteidigt und wollen nun alles daran setzen, den Pott auch im kommenden Jahr zu gewinnen. Dann würde er in ihrem Besitz verbleiben. Thomas „Sterni“ Sternberg musste nach dem Siegesjubel allerdings baden gehen. Seine Kameraden versenkten ihn traditionsgemäß kurzerhand im Wasserbecken.

Am Abend feierten die Feuerwehren mit ihren Gästen einen Festball im ausverkauften Festzelt und schon am frühen Sonntagmorgen waren alle Blauröcke wieder da, denn das Musikfest stand auf dem Programm. Den Schlusspunkt unter ein tolles Fest, das die beste Werbung für das Ehrenamt Feuerwehr war, bildete der Große Zapfenstreich am Sonntagabend. Hunderte Zuschauer säumten den Dorfplatz und spendeten den verdienten Beifall für die Mitwirkenden der beiden Ortswehren sowie den Musikzug der Feuerwehr Hoisdorf.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen