Beschluss: Neues Bad ja, Rutsche nein

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18. Juli 2017, 16:49 Uhr

In ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause trafen die Ahrensburger Stadtverordneten eine millionenschwere Entscheidung: Sie stimmten geschlossen für den Grundsatzbeschluss zum Bau eines neuen „badlantic“. Rund 13,7 Millionen Euro beträgt die Gesamtinvestition, dafür – und das wurde von fast allen Fraktionen betont – soll es ein reines Sportbad geben. Ohne Schnörkel und vor allem ohne eine Wasserrutsche. Die wollten die Grünen im letzten Moment mit einem Ergänzungsantrag noch realisieren – allerdings vergeblich, der Antrag wurde abgelehnt. 690  000 Euro hätte der Rutschenturm gekostet. „Wir wollen ja kein Spaßbad, sondern ein Bad für Vereine und Schulen“, sagte Peter Egan (WAB). Und natürlich für die Öffentlichkeit, die wurde schließlich nach ihren Ausstattungswünschen befragt. Genannt wurde zum Beispiel eine Rusche. Thomas Bellizzi (FDP) sprach von einem erstaunlichen Moment, den man gerade erlebe. „2010 haben wir zum ersten Mal überlegt, das Bad neu zu bauen“, betone er. Der Beschluss ebnet jetzt nur grundsätzlich den Weg zum Neubau auf dem Grundstück am Reeshoop. Wo das neue Bad genau stehen soll, ob die bestehende Sauna integriert wird und wie der Grundriss aussehen soll, bleibt den Planern vorbehalten.

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