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Bad Oldesloe : Berufliche Schule: Neue Räume für viele Millionen

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Wirtschaftsausschuss tagt heute Abend in Lütjensee, um sich die drei „Dörfer“ am Jugendgästehaus zu besichtigen. Anschließend geht es aber um ein deutlich teureres Projekt.

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erstellt am 10.Mai.2017 | 06:00 Uhr

Eine umfangreiche Tagesordnung hat sich der Wirtschafts, Planungs- und Bauausschuss, für heute Abend vorgenommen. Die Politiker treffen sich um 18.30 Uhr im Jugendgästehaus Lütjensee, wo für mehr als 800  000 Euro drei „Dörfer“ mit 18 Lärchenholz-Hütten entstanden, die bis zu 132 Menschen Platz bieten.

Nach der Besichtigung steht mit der Erweiterung der Beruflichen Schule Bad Oldesloe ein weitaus teureres Bauprojekt auf der Tagesordnung. Der Schulausschuss hatte im Februar einen Bedarf von 18 Klassen anerkannt. Vorher waren sechs in der Planung gewesen. Für 18 Klassen müssten die Haushaltsmittel von 1,5 auf etwa 5,6 Millionen Euro erhöht werden. Die Verwaltung prüft Varianten von einem Neubau über Anbau und Aufstockung und schlägt vor, die Baukosten bei 5,1 Millionen Euro zu deckeln. Davon sollen auch zusätzliche Räume bezahlt werden, die die Berufliche Schule angemeldet hat: Für Prüfungen, Referendarausbildung, Konferenzen und Ort, wo sich die Schüler aufhalten können.

Für dieses Jahr sollen es erstmals bei den angesetzten 300  000 Euro für die Planung bleiben, im nächsten Jahr bei 1,2 Millionen. Für den Bau sollen dann ab 2019 zusätzlich 3,6 Millionen Euro in den Haushalt kommen.

In den Sommerferien sollen zudem zwei zusätzliche Containerklassen für die Ausbildung sozialpädagogischer Fachkräfte aufgestellt werden. Für die 40  000 Euro, die das in diesem Jahr kostet, wird die Erneuerung der Lüftungsanlage in den Umkleiden verschoben. Anschließend beträgt die jährliche Miete für die Container 30  000 Euro.

Weitere Themen in der Ausschusssitzung sind das Konzept für bezahlbaren Wohnraum, die Baugrunduntersuchung des Grundstücks in Hammoor, wo das gemeinsame Rettungszentrum gebaut werden soll, sowie die Stellungnahme des Kreises zur Landesentwicklungsstrategie und zur Regionalplanung Windkraft.

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