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Stormarner Tageblatt

18. Dezember 2017 | 21:42 Uhr

Mehr als Theater : Bereit für neue Aufgaben

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Förderverein des Kleinen Theaters schaut beim Neujahrsempfang optimistisch und voller Tatendrang in die Zukunft.

shz.de von
erstellt am 02.Feb.2014 | 16:31 Uhr

Ein Thema schwebt weiterhin und vermutlich für immer über dem „Kleinen Theater“ in Bargteheide. Es ist der Tod der Theaterchefin Kirsten Martensen. Und wie so oft merkt man nachdem jemand nicht mehr da ist, umso deutlicher, was alles fehlt. Im Bargteheider Theater ist daher längst die Entscheidung gefallen, dass nicht nur eine Person die Arbeit Martensens weiterführen kann, sondern ein ganzes Team in ihrem Sinne weitermachen möchte. Das wurde auch beim Neujahrsemfpang des Fördervereins des Kleinen Theaters wieder deutlich.

Wichtigster und zentraler Faktor dabei ist Martensens Tochter Caroline Dibbern, die beim Empfang zunächst im Publikum Platz nahm und später auf der Bühne zu sehen und zu erleben war. Wichtigste Erkenntnis: Die Wahlberlinerin ist nicht nur dabei, sondern mittendrin. Ihr Elan erinnert sehr an ihre Mutter und doch ist sie auch anders. Kurzum: Sie hat das Charisma und als Schauspielerin und Casterin auch die Erfahrung, im Sinne ihrer Mutter deren Arbeiter weiterzuführen.

Und auch wenn der Neujahrsempfang ein wenig ein Auftakt in ein „Trauerjahr“ war, wie es der Förderverein bezeichnet, war es ein Neustart. „Wir werden auch in Zukunft das Kleine Theater unterstützen. Auch das finanzielle Engagement der Stadt bleibt so bestehen, wie gewohnt“, versprach Bürgermeister Dr. Henning Görtz. „Kultur spielt für uns eine zentrale Rolle.“ Er erwähnte auch, dass viele Diskussionen rund um das Kleine Theater nicht immer „ohne Knirschen im Gebälk“ ablaufen, aber dass man immer eine Lösung gefunden habe.

Dazu gehöre es allerdings, dass die übrigen Nutzer des Saales wie das Cinema Paradiso, der Verschönerungsverein, der Kulturkreis oder auch das Schleswig-Holstein-Musikfestival mit im Boot sitzen können. „Alle zusammen prägen das kulturelle Leben in Bargteheide. Wir wollen daher dafür sorgen, dass der Betrieb mit den verschiedensten Kulturschaffenden hier so reibungslos wie möglich abläuft“, sagte Görtz und erhielt viel Applaus.

Caroline Dibbern zeigte sich gerührt von dem begeisterten Empfang. „Ich bin so voller verschiedenster Gefühle, dass ich ein wenig neben dem Spur bin“, sagte sie – voller Optimismus, dass man es gemeinsam schaffen werde, im Sinne ihrer Mutter, aber auch mit neuen Ideen weiterzumachen.

Im Verlauf des Empfangs präsentierten sich die unterschiedlichsten Gruppen mit Auszügen aus ihren Weihnachts- und Sommermärchen, sowie der aktuellen Produktion „Der gelbe Vogel“ (Premiere 15. Februar) und neuen Sketchen und Liedern des Oldiekabaretts.


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