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Stormarner Tageblatt

19. Oktober 2017 | 06:31 Uhr

Beratung um Bauhof geht weiter

vom

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Trittau | Die Gemeindevertreter haben in der jüngsten Sitzung über den gemeinsamen Bauhof mit Trittau beraten. Bauamtsleiter Torsten Tenzer hatte das Konzept für die Ansiedlung in der Carl-Zeiss-Straße in Trittau vorgestellt. Thematisiert wurden auch die Vorteile eines gemeinsamen Bauhofs und ein Vergleich der Kosten.

Würde Lütjensee auf einen eigenen Bauhof auf einem Grundstück in Dwerkaten verzichten, könnte das Land zu Bauland werden und Einnahmen aus dem Verkauf erzielt werden. "Auf den ersten Blick scheint es für viele Mitglieder günstiger zu sein, das eigene Land zu nehmen, auf den zweiten aber nicht", sagt Bürgermeisterin Ulrike Stentzler. Sie hatte sich schon vor drei Jahren einen Bauhof in Bargteheide Land angesehen, wo das gemeinsame Konzept gut läuft. "Man kann Fachkompetenzen wie Arbeiter mit Sägeschein oder Klettererlaubnis besser untereinander austauschen", erläutert sie einen Vorteil. Weitere Vorteile seien die gemeinsame Material- und Fahrzeugwirtschaft.

Bedenken einiger Gemeindevertreter richten sich gegen den gemeinsamen Personaleinsatz. Man befürchtet, Lütjensee könne "zu kurz" kommen. "Da gibt es noch viele alte Vorurteile, viele Fragen sind offen, weil man sich erstmal genau mit der Problematik befassen muss", meint Stentzler. Sie sieht durch die gegenseitige Verrechnung der Arbeitsstunden unter den Gemeinden keine Benachteiligungsgefahr, da ja grundsätzlich jeder sein Personal behalte. Der von Trittau vorgeschlagene Standort wurde für gut befunden. Bei einer Umlage der Kosten nach Einwohnerzahlen käme auf Lütjensee eine Investition von 246 000 Euro zu. Und obwohl es für Trittau eilt, denn durch den Bau des Kindergartens gibt es zurzeit keine Salzhalle mehr, ist in Lütjensee nicht vor September mit einer Entscheidung zu rechnen. Erst dann findet die nächste Gemeindevertretersitzung statt.

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