Bargteheide : Beispielhafte Erweiterung

Architekt Sven Wobig (l.) bei der symbolischen Schlüsselübergabe von Claus Christian Claussen (r.) an Schulleiter Herbert Diebold.
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Architekt Sven Wobig (l.) bei der symbolischen Schlüsselübergabe von Claus Christian Claussen (r.) an Schulleiter Herbert Diebold.

Das Echkorst Gymnasium in Bargteheide ist für knapp 3,8 Millionen Euro umgebaut worden. Jetzt fand die offizielle Einweihung statt.

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08. Juli 2014, 11:53 Uhr

Fast 3,8 Millionen Euro hat Bargteheide für die Erweiterung des Eckhorst-Gymnasiums investiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Gestern wurde es offiziell eingeweiht. „Es ist etwas Beispielhaftes geworden, mit einem einzigartigen Medienzentrum“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Claus Christian Claussen. Der erste Kostenanschlag von 2,6 Millionen sei aber deutlich überschritten worden.

Auch das Gymnasium trägt dazu bei, um den Wunsch nach einer Hinterbühne zu verwirklichen. 18 000 Euro Eigenanteil wurden zugesichert und sind inzwischen fast erfüllt. 14 500 Euro sind bis heute zusammengekommen“, so Schulleiter Herbert Diebold. Mit einer Spende einer ehemaligen Kollegin sind es jetzt 15 500. Musikpädagogin Marion Degenhardt übergab einen Scheck über 1000 Euro im Namen des Vereins „Wir für Kultur“. Der musische Geist möge sich hier weiter entfalten, ist ihr Wunsch.

Fünf Klassenräume, zwei Musikräume und eine neue Mensa sind im zweiten Bauabschnitt entstanden. Die neue Bühne grenzt an die Mensa. Der alte Musikraum an dieser Stelle war marode und wurde abgerissen. Das neue Mauerwerk trägt auch die Dachkonstruktion der „Kuhle“ teilweise mit, eine knifflige Aufgabe für den Architekten Sven Wobig. Er hatte den Wettbewerb für diesen Auftrag gewonnen.

Im ersten Bauabschnitt wurde das Lehrerzimmer vergrößert und das Medienzentrum samt Bibliothek im Untergeschoss ausgebaut. Für das Medienzentrum wurden auch eine private Stiftung und Fördermittel der Sparkassenstiftung und des Schulvereins eingeworben. „Zahlreiche Filmproduktionen stehen bereits im Internet“, sagte Diebold. Als Leuchtturmprojekt unterstützt es die Uni Flensburg. Die meisten Wünsche der Schule konnten nach Umplanungen schließlich erfüllt werden. „Es war aber ein langer Diskussionsprozess mit oft zähem Ringen im Bauausschuss“, so Diebold. Die Fertigstellung hat sich dadurch um ein Jahr verzögert.

Zwei Jahre Bauarbeiten stellten auch die Geduld der Lehrer und Schüler auf die Probe. „Wir haben unter diesen Arbeitsbedingungen buddhistischen Gleichmut entwickelt“, sagte Oliver Hoffmann vom Personalrat. Das ist jetzt vorbei. „Es ist eine angenehme Atmosphäre entstanden, die Lust aufs Lernen macht“, lobte Diebold.



 

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