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Neue Krippenplätze : Bei der Schule in Mollhagen soll eine Kita gebaut werden

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Zweckverband beschließt Neubau mit Krippen- und Kindergartenplätzen, der Schulverband Mollhagen muss allerdings noch das Grundstück zur Verfügung stellen. Nach bisherigen Schätzungen belaufen sich die Kosten auf rund 1,3 Millionen Euro.

shz.de von
erstellt am 20.Sep.2013 | 13:00 Uhr

Der Kindergartenzweckverband Steinburg/Stubben hat den Bau eines Kindergartengebäudes beschlossen. In dem Neubau sollen zwei Krippengruppen mit insgesamt 20 Plätzen und eine Regelkindergartengruppe mit 20 Plätzen untergebracht werden. Allerdings fehlt dem Zweckverband noch eine wichtige Entscheidung des Schulverbands Mollhagen, auf dessen Gelände der Neubau beim schon vorhandenen Kindergarten entstehen soll.

Der Schulverband fällt auf seiner Sitzung am kommenden Montag die Entscheidung, ob er dem Neubau auf dem Schulgelände zustimmt. Die Planung für den Neubau hat der Bad Oldesloer Architekt Frank Prick Van Wely.

Nach bisherigen Schätzungen belaufen sich die Kosten auf rund 1,2 bis 1,3 Millionen Euro. „Wir müssen jetzt bis Montag warten, bis wir loslegen können“, so die Vorsitzende des Kindergartenzweckverbands Marlies Bell. Für den Neubau bekommt der Zweckverband einen Zuschuss von rund 440 000 Euro. „Wir haben uns mit den hohen Baukosten nicht leicht getan und auch bereits beraten, wo etwas gestrichen werden kann“, so die Vorsitzende. Allerdings habe man nur geringe Einsparmöglichkeiten gefunden.

Im Kindergarten Steinburg/Stubben, der unter der Trägerschaft des Deutschen Rotes Kreuzes geführt wird, werden zurzeit rund 100 Kinder betreut. Darunter ist auch eine Krippengruppe. „Es gibt aber fast 20 Kinder unter drei Jahren, die auf der Warteliste stehen“, erläutert Marlies Bell. Zum Teil werden diese Jungen und Mädchen jetzt bei Tagesmüttern betreut. Neben zwei neuen Krippengruppen soll auch eine Regelkindergartengruppe in dem Neubau ihren Platz bekommen. Die Jungen und Mädchen sind jetzt in einem Pavillon untergebracht, der ebenfalls auf dem Gelände steht.

Sollte die Entscheidung des Schulverbandes am kommenden Montag positiv ausfallen, soll umgehend die Ausschreibung für das Vorhaben erfolgen. „Wir müssen bis zum 31. Dezember 2013 den ersten Spatenstich vollzogen haben, damit der Zuschuss auch fließt“, betont Marlies Bell. Danach hat der Zweckverband als Bauherr ein Jahr Zeit, um den Bau zu vollenden. Sollte er bis zum 31. Dezember 2014 nicht fertig sein, droht die Rückforderung der Fördermittel.

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