Überall wird gebuddelt : Baustellen – Nerven bewahren in Reinfeld

Umfassende Bauarbeiten an der Bahnhofstraße: Im September sollen sie beendet sein.
Umfassende Bauarbeiten an der Bahnhofstraße: Im September sollen sie beendet sein.

Wenn die Straßen im September fertig sind, kommt der Marktplatz dran.

shz.de von
22. Juli 2015, 11:00 Uhr

Die Baustellen während der Sommermonate machen nicht nur den Karpfenstädtern, sondern auch dem Schwerlastverkehr und den Touristen zu schaffen. Es ist nicht mehr möglich, ohne große Verzögerungen durch die Innenstadt zu fahren. Kaum hat man die eine Baustelle hinter sich gelassen, folgt schon die nächste. Da kann es schon mal vorkommen, dass die Nerven blank liegen, wenn man einige Minuten vor der Baustelle direkt am Herrenteich warten muss.

Zäh schlängelt sich der Verkehr um die Baugerätschaften herum. In der Ahrensböker Straße, direkt vor der Einmündung zur Paul-von-Schoenaich-Straße, werden Wasserleitungen verlegt. Laut Stadtverwaltung sind diese Maßnahmen zwingend erforderlich, da es in diesem Bereich wiederholt zu Überschwemmungen gekommen ist. Bis Freitag, 24. Juli, sollen die Bauarbeiten zumindest dort abgeschlossen sein. Gleichzeitig – nach Ende der Baumaßnahmen in der Bergstraße – werden zurzeit Wasserleitungen am Jungfernstieg verlegt, die Straße bekommt zudem einen neuen Belag. Bis September soll die Baustelle fertig sein. Ein Großteil der Geschäfte lässt sich momentan am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Denn in der Bahnhofstraße wird noch immer gebuddelt. Der Verkehr fließt nur zähflüssig vom Herrenteich bis zum Bahnhof. Von dort aus werden die Autofahrer über die Neuhöfer Straße umgeleitet. Hat das mal ein Ende? Ja, voraussichtlich im September. Doch gleich anschließend beginnen im selben Monat bereits die Umbauarbeiten auf dem Marktplatz mit einer neuen Baustelle und weiteren Umleitungen. Dann fehlen auch jede Menge Parkplätze.

Klar muss gebaut werden, schließlich soll Reinfeld ein wenig schöner werden. Das dauert halt seine Zeit und stellt die Bürger auf eine bereits Monate anhaltende Geduldsprobe. Kaum auszudenken, was passiert, wenn ab Montag, 3. August, bis Freitag, 21. August, auch noch wegen der Verlegung einer Gasleitung der Bahnübergang am Kalkgraben gesperrt wird. Zwangsläufig wird der Verkehr über den zweiten Bahnübergang „Am Zuschlag“ durch die Innenstadt umgeleitet. Wer schlau ist, weicht weiträumig über Steinfeld aus.

Die Stadt verspricht zwar, dass bis zum Karpfenfest am letzten August-Wochenende der Bahnübergang Kalkgraben wieder frei sein soll. Doch die Arbeiten werden in der Klosterstraße und Heimstättenstraße fortgeführt, so dass vor dem Bahnübergang eine halbseitige Sperrung bis Ende September erforderlich wird. Da heißt es weiterhin: Geduld und Nerven bewahren.

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