zur Navigation springen
Stormarner Tageblatt

17. Oktober 2017 | 19:19 Uhr

Bauhof-Neubau: Die Zeit im Nacken

vom

Langer und harter Winter schuld / Start für 2. Teilstück der Entlastungsstraße

shz.de von
erstellt am 07.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Bargteheide | Die Erdarbeiten für die westliche Entlastungsstraße für Bargteheide haben bereits begonnen. Bald ist offizieller Baubeginn. Damit sind auch die Tage des Bauhofs gezählt. Die Trasse führt direkt über das Gelände, der Altbau muss dafür - wie berichtet - abgerissen werden. Gleich nebenan entsteht der Neubau. Eine große Halle, Büro- und Sozialräume sowie ein Wirtschaftsgebäude werden errichtet. Etwa zwei Millionen Euro investiert die Stadt in diese Maßnahme. Voraussichtlich im November sollen die drei Neubauten fertig sein.

Der Zeitplan ist eng: Bereits im Oktober ist der Abriss der Altgebäude geplant. Durch den harten Winter hat sich der Neubau um drei Monate verzögert. Die Adresse Hollerbusch 2 bleibt. Die Mitarbeiter des Bauhofs müssen allerdings die künftige Westumgehung überqueren, um an ihr Materialdepot zu gelangen. Denn das wird auf der anderen Straßenseite der Umgehung sein, dort wo früher der Recyclinghof der Abfallwirtschaft war. Steine, Sand, Erde etc. werden demnächst dorthin verlagert.

Für die Entlastungsstraße ist in wenigen Tagen Baubeginn. Die Bautrupps des Landesamts für Straßenbau und Verkehr werden das Projekt von beiden Seiten in Angriff nehmen. Ein Bauabschnitt startet am Ende des ersten Teilstücks der Entlastungsstraße, am berühmt-berüchtigten "Bargteheider Buckel".

Der Zweite wird von der Jersbeker Straße aus in Richtung Süden vorangetrieben. In der Mitte wollen sie sich treffen, was angesichts moderner Vermessungstechnik und im Flachland kein Problem sein dürfte. 1,3 Kilometer misst das zweite Teilstück der dringend benötigten Entlastungsstraße. Sie soll später bis zum Norden Bargteheides fortgeführt werden. Dann würde die Innenstadt vom Durchgangsverkehr erheblich entlastet.

Anlieger des westlichen Glindfelder Wegs müssen umdenken. Denn der Glindfelder Weg wird auf der Stadtseite im Osten von der neuen Straße abgehängt und damit zur Sackgasse. Die Zufahrt in den westlichen Teil soll künftig nur über die geplante Umgehung und die Ausfahrt zum Hollerbusch und dem Klärwerk möglich sein. Nach dem Abbiegen von der Westumgehung ist deshalb auf der Westseite ein kleiner Umweg erforderlich.

Der 2. Bauabschnitt des Westrings soll insgesamt 3,7 Millionen Euro kosten. 2,6 Millionen trägt das Land. Der Westring wird dann zur Kreisstraße, im Gegenzug die Jersbeker Straße zur Gemeindestraße herabgestuft. Die Anwohner können hier vermutlich mit einem spürbaren Verkehrsrückgang rechnen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen