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Stormarner Tageblatt

18. August 2017 | 07:42 Uhr

Grabau : Bauernhaus in Schutt und Asche

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ein Großaufgebot an Rettungskräften aus acht Wehren waren stundenlang im Einsatz. Der Eigentümer und seine Mutter sind in Sicherheit, aber das Gebäude konnte nciht gerettet werden.

Ein Großfeuer hat gestern in den frühen Morgenstunden einen Bauernhof in Grabau bis auf die Grundmauern zerstört, den Rest legte ein Bagger platt. Rund 150 Feuerwehrleute kämpften stundenlang gegen die Flammen an. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten verletzt und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Laut Polizei wurde das Feuer gegen 4.20 Uhr gemeldet. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei stand bereits der Dachstuhl des Wirtschaftsteils in Flammen. Hier waren um die drei Tonnen Holzpellets sowie etwa 30 Kubikmeter Holz und Stroh gelagert. Ferner war in diesem Hausteil die Heizungsanlage untergebracht. Das Wirtschaftsgebäude wird vom Wohngebäude durch eine Feuerschutzwand getrennt. Der 64-jährige Eigentümer sowie dessen Mutter (87) konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten am Ellenbogen verletzt.

Das Wirtschaftsgebäude brannte zum größten Teil nieder. Das Übergreifen des Feuers auf den Wohnbereich konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Die Löscharbeiten dauerten bis zirka 10 Uhr an. Der entstandene Sachschaden dürfte im sechsstelligen Bereich liegen. Ersten Ermittlungen zufolge könnte der Brand im Bereich der Heizung entstanden sein. Die genaue Ursache und die Schadenshöhe sind noch unklar.

Die Kriminalpolizei Bad Oldesloe hat die Ermittlungen aufgenommen. Während der Löscharbeiten war die Landstraße zwischen Grabau und Tönningstedt voll gesperrt. Im Einsatz waren: die Wehren Grabau, Seefeld, Bad Oldesloe, Rümpel, Tönningstedt, Poggensee, Neritz, Tralau und Sülfeld, Kreisfeuerwehrzentrale Nütschau, Rettungsdienst, Betreuungsgruppe ASB zur Versorgung der Einsatzkräfte und die Polizei.

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