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Stormarner Tageblatt

16. August 2017 | 22:02 Uhr

Baubeginn ist im April

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Nächster Schritt zur Kindergartenerweiterung in Meddewade

Der nächste Schritt in Sachen Kindergartenerweiterung ist gemacht. Jetzt kann nach nur knapp drei Monaten der Planung der Bauantrag gestellt werden. „Wir hoffen, wenn alles so klappt, das wir im April mit dem Bau beginnen können“, so Meddewades Bürgermeisterin Marleen Wulf.

Der jetzige Kindergarten unter der Trägerschaft der evangelischen Kirche Bad Oldesloe bietet nur Platz für eine Gruppe. Durch das Neubaugebiet auf dem ehemaligen Gelände der Großbäckerei Kamps sind viele junge Familien mit kleinen Kinder in die Gemeinde gezogen. Dadurch reichen die Plätze in den Kindergarten nicht mehr aus.

„Bei der Planung haben wir die Erzieherinnen mit einbezogen. Sie haben sich andere Einrichtungen angeschaut und Vorschläge für die Erweiterung eingebracht. Sie wurden auch von Architektin Monika Bade berücksichtigt“, betonte Marleen Wulf.

Etwas Probleme bereitet bei der Planung der Außenbereich. „Wir brauchen ein Spielfläche von 500 Quadratmetern“, so Wulf. Die Idee den Außenbereich auf dem jetzigen Parkplatz hinter dem Gebäude anzulegen wurde verworfen. „Dort hätten die Kindergärtnerinnen keine Einsicht“, so Marleen Wulf. Jetzt sollen von der neun Meter breiten Zufahrt zur Feuerwehr drei Meter abgenommen werden. Eine sechs Meter breite Zufahrt reicht für die Feuerwehr nach den Vorschriften vollkommen aus.

Ein weiterer Spielbereich ist auf der anderen Seite der Zufahrt. Dort befindet sich eine große freie Fläche auf der die Spielgeräte für die Kinder Platz haben. „Die Auflagen bremsen uns ein wenig. Wir wollen aber für die jungen Familien und deren Kinder alles tun und sind auch gewillt, viel Geld dafür in die Hand zu nehmen“, betonte die Bürgermeisterin.

Die ursprünglich eingeplanten Kosten von 300 000 Euro sind bereits auf 335 000 Euro angestiegen. „Wir hatten 90 000 Euro in der Rücklage. Die sind nun erstmal weg“, sagte Marleen Wulf. Auf den Ausbau und die Sanierung von Straßen und Wegen muss deshalb zunächst verzichtet werden.

Während für den Kindergarten noch auf die Baugenehmigung gewartet wird, hat sich an anderer Stelle der Gemeinde bereits etwas getan: In der Feldmark zwischen Autobahn 1 und der Ortschaft hat die Telekom auf Gemeindegelände zur Verbesserung des Handynetzes einen Funkmast aufgestellt. Derzeit werden auf der Zuwegung die entsprechenden Anschlüsse gelegt.



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erstellt am 19.Feb.2014 | 11:22 Uhr

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