zur Navigation springen
Stormarner Tageblatt

24. August 2017 | 01:17 Uhr

Bargteheide – vor 40 Jahren und heute

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In Wort und Bild zeigen wir einmal die rasante Entwicklung des Ortes – die andauert – auf / Einwohnerzahl hat sich mehr als verdoppelt / 700. Geburtstag

Zum Zeitpunkt der Stadtwerdung im Mai 1970 hatte die Gemeinde Bargteheide rund 7300 Einwohner. In diesen vergangenen gut vier Jahrzehnten setzte die wohl rasanteste Entwicklung in der Geschichte des jetzt 700 Jahre alten Ortes ein. Die Einwohnerzahl wuchs jährlich um durchschnittlich 200 Personen an und hat sich inzwischen auf gut 16 300 Einwohner mehr als verdoppelt.

Diese Entwicklung spiegelt sich natürlich auch in allen Bereichen des Stadtbildes wider, ob bei den Schulen, im Gewerbegebiet, vielen Baumaßnahmen in der gesamten Innenstadt und vor allem in der Ausweisung mehrerer großer, geschlossener Neubaugebiete, die Bargteheide sich in alle Himmelsrichtungen ausdehnen ließ. Und diese Entwicklung ist keineswegs abgeschlossen, hat sich – von der Kommunalpolitik so gewollt – in letzter Zeit allerdings spürbar „abgeflacht“. In einer Fotoserie „Bargteheide vor 40 Jahren und heute“ wollen wir dieses Wachstum in „Stormarns lebendiger Stadt“ auch optisch dokumentieren.

Foto 1 > 1. Mai 1976: Von 1962 bis zum Abriss im Jahre 1995 lag an der B 75 nach Delingsdorf (oben) die Großgärtnerei Neubert (hier aus Blickrichtung Norden). Seit 1998 entstand an dieser Stelle das Neubaugebiet „An den Fischteichen“ für rund 1000 Einwohner. Auf dem Luftbild unten die Gärtnerei/Floristik Jentsch an der Gärtnerstraße, daneben die seit 1965 entstandene „Blumensiedlung“ mit Rosen-, Tulpen-, Nelken- und Orchideenweg.

Foto 2 >28. September 2011: Das Neubaugebiet „An den Fischteichen“ (aus Blickrichtung Südost), das ab 1998 innerhalb weniger Jahre auf dem Gelände der früheren Großgärtnerei Neubert entstand. Rechts ist der 1997 erbaute Südring zu erkennen, oben links der Ende 2011 fertig gestellte I. Bauabschnitt des neuen Westrings, dessen II. Bauabschnitt in diesen Tagen für den Straßenverkehr freigegeben wird.

Foto 3/4 > Das frühere „Gasthaus am Markt“ / Ecke Wurth mit Festsaal – dann Bargteheides erste Disco unter den Namen „Bonanza“, „Tamtam“ bzw. „Atahualpa“ – vor 40 Jahren. Ende 1987 brannte der Komplex ab. Bereits ein Jahr später wurde an derselben Stelle ein großes Geschäftshaus eröffnet, u.a. mit dem Supermarkt „Minimal“ – inzwischen Rewe.

Foto 5 > Vor 40 Jahren: Blick aus Richtung Norden vom Voßkuhlenweg (unten) über die Rathausstraße (rechts) und die Bahnhofstraße zum Hochhaus am Bahnhof. Der Getreidesilo der Raiffeisenbank an der Raiffeisenstraße (unten links) wurde im Mai 1982 abgerissen und machte mehrgeschossiger Wohnbebauung Platz.

Auf den noch freien Ackerflächen im linken oberen Bildteil dehnt sich heute das „Musikerviertel“ aus, das ab 1979 innerhalb von rund zehn Jahren entstand. Oben die Anfänge des Gewerbegebietes Lohe.

Foto 6 > 40 Jahre später bietet sich aus ähnlicher Perspektive dieses Bild: Durch die Bildmitte verläuft die Rathausstraße vom Kreisel (links) zum Mittelweg (rechts). Das Rathaus mit Parkpalette ist genau in der Bildmitte zu erkennen, unten links der Voßkuhlenweg, unten (Mitte) die Reihenhäuser am Rahlsdiek und Am Steinkreuz. Im linken Bildteil jenseits der Bahnstrecke ist ein Teil des „Wohnparks Bachstraße“/„Komponisten-Viertel“ zu erkennen, oben das neue Seniorendorf von 2012 (Aufnahme: Juli 2014).

Foto 7/8 > Im kommenden Jahr hat Bargteheide seinen Bahnhof 150 Jahre. Am 1. August 1865 wurde die Bahnstrecke Hamburg - Lübeck eröffnet. Vor 40 Jahren zog die Diesellok V 220 den Nahverkehrszug, genannt „Silberling“. Mindestens 200 fahrplanmäßige Züge passieren heute innerhalb von 24 Stunden den Bargteheider Bahnhof . 2004 wurde der Fußgängertunnel zur Ostseite, zum „Wohnpark Bachstraße“, eröffnet. Ende 2008 erfolgte die Elektrifizierung der Bahnstrecke. Seitdem verkehren hier u.a. rote Doppelstock-Regionalbahnen.

Foto 9/10 > Als dieses Foto am 10. November 1997 entstand, war der Abrissbagger in der Bahnhofstraße bereits angerückt und machte innerhalb weniger Tage den mehr als 100 Jahre alten und durchaus Ortsbild prägenden Güterschuppen neben dem Bahnhof sowie die Fahrradaufbewahrung von Bruno Gerth (hinten) dem Erdboden gleich. Unverzüglich begannen die Arbeiten für den massiven Neubau-Komplex „Bahnhofsarkaden“, der mit Läden, Büros und Wohnungen bereits Ende 1998 weitgehend fertiggestellt war. Das aktuelle Foto zeigt einen Blick vom selben Standort die Bahnhofstraße hinauf in Richtung Rathausstraße.

Foto 11 > Die Anfänge des Gewerbegebiets an der Lohe/ Hammoorer Chaussee/Am Redder (ab 1957 erschlossen) – Blickrichtung Süden. Die große Halle rechts beherbergte seit 1969 „Möbel-Vielkauf“ (heute „Famila“), dar-über Getriebebau Nord. Links: Langnese-Honigfabrik. In der oberen Bildhälfte die noch unbebauten Ackerflächen (heutiges „Komponistenviertel“ und Fa. „Backring Nord“, vorher Aldi-Zentrallager, bebaut seit 1979).

Foto 12 > Das heutige Gewerbegebiet (ohne das sich unten anschließende Erweiterungsareal Langenhorst), Blickrichtung Hammoor – l. Hammoorer Chaussee/Lohe, in der Mitte: Rudolf-Diesel-Straße.

zur Startseite

von
erstellt am 06.Okt.2014 | 10:51 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen