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700 Jahre Bargteheide : Bargteheide feiert sich selbst

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Mit einem Festakt im voll besetzten Saal des Ganztagszentrum erreichte die 700-Jahr-Party ihren Höhepunkt.

Mit den sprichwörtlichen Pauken und Trompeten hat Bargteheide seinen zentralen Festakt zum 700-Jährigen begangen. Die lange geplante Feier im Ganztagszentrum, auf den die Organisatoren das gesamte Jahr hingefiebert haben, wurde zu dem erhofften Publikumsmagneten. Bei feierlicher Stimmung blieb kein Platz im Saal frei.

Zur Begrüßung durfte natürlich die Schutzpatronin der Feier, die Gräfin Mirizlava gespielt von der Bargteheider Nachwuchsschauspielerin Judith Bange, nicht fehlen. Mit einem kurzen historischen Schauspiel wurden die Gäste direkt 700 Jahre zurückkatapultiert. „Die Verbindung zwischen heute und gestern ist das zentrale Thema für mich“, betonte Bürgermeister Henning Görtz. In diesen Tenor fielen auch die übrigen Redner ein. Der Historiker Günther Bock gab einen kurzen Einblick in die bewegte Geschichte der Stadt, die vor 700 Jahren zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde, das Stadtrecht allerdings erst 1970 erhielt. „Schon im Mittelalter machten internationale Gäste auf der Durchreise hier Halt. Das sorgte für ein gewisses Flair, das bis heute gepflegt wird“, so Bock mit Hinweis auf die Partnerstädte Deville und Zmigrod, die Abordnungen und Grußworte zum Festakt geschickt hatten. Für das künstlerisch-musikalische Rahmenprogramm sorgten die Chöre „Zeitsprung“ und „Da Capo“ sowie ein Auszug aus dem Theaterstück „Parzival“ der Waldorfschule. „Es hat sich vieles verändert, aber manches ist auch über die Jahrhunderte geblieben“, zog Görtz sein Fazit. „Wir waren immer eine lebendige Stadt.“

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erstellt am 28.Sep.2014 | 19:11 Uhr

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