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Favoritenschreck : Bargfelder SV trotzt Pölitz ein 1:1 ab

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In der Fußball-Kreisliga muss sich der Spitzenreiter mit einem Remis begnügen, während Preußen Reinfeld mit einem 3:0-Sieg über Witzhave der Sprung auf Rang zwei gelingt.

Der Bargfelder SV ist in der Fußball-Kreisliga seinem Ruf als Favoritenschreck gerecht geworden. Dem Spitzenreiter SSV Pölitz trotzte der BSV ein 1:1-Unentschieden ab. Den spielfreien SC Elmenhorst verdrängte der SV Preußen Reinfeld durch einen 3:0-Erfolg über Witzhave von Platz zwei.

 

SSV Pölitz – Bargfelder SV 1:1 (1:1)

Tabellenführer SSV Pölitz trennt sich vor gut 100 Zuschauern am Ende nur 1:1-Unentschieden vom Bargfelder SV, der damit einmal mehr seinem Ruf als Favoritenschreck gerecht wurde. SSV-Sprecher Jens-Peter Ehrlich sagte nach dem Remis: „Wir haben unsere Chancen leider nicht genutzt. Zudem haben wir gegen eine sehr starke Bargfelder Mannschaft gespielt und mussten ständig aufpassen, nicht selber den Lucky Punch zu kassieren.“ Die Gastgeber kamen gut in die Partie und gingen verdient in Führung. Nach einem Freistoß von SSV-Kapitän Sebastian Hack köpfte Helge Höppner den Ball gegen den Pfosten. Den Abpraller versenkte schließlich Nils Rodewald handlungsschnell zur 1:0-Führung der Pölitzer. Doch auch die Gäste waren immer wieder gefährlich. Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke erzielte Janek Leonhardt aus 16 Metern den Ausgleich. „Nach der Pause sind wir gut aus der Kabine gekommen, haben aber unsere Großchancen einfach nicht verwertet“, haderte Ehrlich. Erst scheiterte Rodewald an der Latte (49.), danach köpfte Witte zu ungenau (50.). „Das war ein intensives Spiel mit packenden Zweikämpfen. Natürlich sind wir nicht ganz zufrieden, müssen aber mit dem Punkt leben“, so Ehrlich.

Tore: 1:0 Nils Rodewald (22.), 1:1 Janek Leonhardt (33.).

 


Preußen Reinfeld – Witzhaver SV 3:0 (0:0)

Nach torloser erster Hälfte, in der Reinfeld gegen defensiv eingestellte Gäste kaum einmal eine Lücke im Abwehrverbund fand, drehten die Gastgeber im zweiten Durchgang auf und gingen durch Stürmer Dennis Lie verdient in Führung (54.). „Witzhave stand massiv hinten drin. In der ersten Halbzeit waren wir drückend überlegen, haben aber das Tor nicht gemacht. Das haben wir dann im zweiten Abschnitt nachgeholt“, erklärt Preußen-Trainer Jochen Prieß. Erneut Lie erhöhte in der 70. Minute auf 2:0. „Damit war das Spiel entschieden. Die Gäste hatten bis auf zwei Halbchancen keine Tormöglichkeit“, sagte Prieß, nachdem Tassilo von Domarus zum 3:0-Endstand getroffen hatte.

Tore: 1:0, 2:0 Dennis Lie (54., 70.), 3:0 Tassilo von Domarus (83.).

 


SV Meddewade – SV Hamberge 0:1 (0:1)

„Das war eine super Leistung auf schwierigem Boden! Ein Unentschieden oder sogar ein Sieg wäre verdient gewesen, es sollte aber nicht sein“, fasste Meddewades Trainer Heiko Henneking die Partie zusammen. In der ersten halben Stunde lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Chancen ergaben sich auf beiden Seiten. Doch entweder standen die Keeper oder das Aluminium des gegnerischen Kastens einem Torerfolg im Weg. Kurz vor der Pause schlossen die Gäste einen Konter durch Timo Kutschke erfolgreich mit dem 0:1 ab. Nach dem Seitenwechsel war der SVM die spielbestimmende Mannschaft, aber im Abschluss nicht konsequent genug.

Tore: 0:1 Timo Kutschke (42.).

 


VfL Rethwisch –
SSC Hagen Ahrensburg II 0:2 (0:1)

Bitterer Dämpfer für den VfL Rethwisch bereits vor dem Anpfiff: Während des Aufwärmens verdrehte sich Torhüter Leon Gohl, eine tragende Stütze der VfL-Mannschaft, das Knie und musste kurzfristig durch Maximilian Chylla ersetzt werden. Es dauerte einige Zeit, bis sich die Gastgeber auf die neue Konstellation eingestellt hatten. Ein Abstimmungsproblem zwischen dem Ersatztorwart und seinen Abwehrspielern ermöglichte so dann auch frühzeitig die Gästeführung. In der zweiten Halbzeit bestimmte der VfL Rethwisch dann allerdings die Begegnung und erarbeitete sich einige Möglichkeiten, die aber letztlich nichts Zählbares einbrachten. Stattdessen verpasste Liga-Leihgabe Paul Kappner mit dem zweiten Ahrensburger Treffer den Gastgebern kurz vor Ultimo den Knockout.

Tore: 0:1 Tim Niklas Breede (12. Eigentor), 0:2 Paul Kappner (89.).

 


FSG Südstormarn – TSV Bargteheide 2:4 (2:0)

Die Gastgeber spielten zunächst diszipliniert, verhinderten die Diagonalbälle des TSV und lauerten auf ihre Möglichkeiten. So erspielte sich die FSG Südstormarn einen Zwei-Tore-Vorsprung zur Halbzeit. Doch nachdem die Gäste nach einem Freistoß den Anschlusstreffer erzielt hatten, witterten sie ihre Chance. Südstormarn musste nun dem Tempo der ersten Hälfte Tribut zollen. Die Gäste mobilisierten ihre letzten Kräfte und drehten das Ergebnis in der Schlussphase.

Tore: 1:0 Sascha Bern (42.), 2:0 Sascha Bern (45.), 2:1 Bahattin Altinalana (79.), 2:2 Rene Hoffmann (81., ET), 2:3 Markus Berndt (85.), 2:4 Frederik Kuehn (90.).

 


FC Ahrensburg – Türkspor Oldesloe 0:5 (0:1)

Das ersatzgeschwächt angetretene Tabellenschlusslicht verlor am Ende verdient mit 0:5. „Wir haben derzeit leider viele Verletzte. Türkspor hat ordentlich Druck gemacht. Dem 0:1 ging aber ein klares Foul voraus“, ärgerte sich FCA-Trainer Udo Stroinski. Attila Kouchi traf kurz vor der Pause zum 1:0 für die Gäste. Abwehrspieler Andre Meyer ärgerte sich über das klare Foul so stark, dass der Schiedsrichter ihn mit der Roten Karte vom Platz stellte. „Das 0:1 und die Rote Karte haben uns das Genick gebrochen. Am Ende schwanden zusehends die Kräfte“, so Stroinski.

Tore: 0:1 Attila Kouchi (40.), 0:2 Ruslan Patiani (65.), 0:3 Gökhan Akdemir (70.), 0:4 Kushtrim Vitija (88.), 0:5 Kara Onar (90.+5).

Rote Karte: Andre Meyer (FCA, 41., wegen Meckerns).


Nächste Spiele: Türkspor Oldesloe – Hoisdorf (Sbd., 15.45 Uhr), Hamberge – Reinfeld (Sbd., 16 Uhr), Witzhave – Südstormarn, Bargteheide – Elmenhorst, Rethwisch – Pölitz, Bargfeld – Ahrensburg (alle So., 15 Uhr).

 

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