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Überraschungssieg : Bargfelder SV erneuter Favoritenschreck

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In der Fußball-Kreisliga ist der Bargfelder SV seinem Ruf als Favoritenschreck mit einem 5:2-Sieg über den SSC Hagen Ahrensburg II mal wieder gerecht geworden.

shz.de von
erstellt am 29.Apr.2014 | 08:00 Uhr

Der Bargfelder SV hat in der Fußball-Kreisliga erneut den Favoritenschreck gemimt: Das Team von Trainer Martin Nickel blieb sich treu und gewann erneut gegen eine Mannschaft, die in der Tabelle über dem BSV rangiert. Der SSC Hagen Ahrensburg II musste mit einer 2:5-Pleite nach Hause fahren. Derweil machte der Witzhaver SV durch den 5:2-Erfolg beim TuS Hoisdorf einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt, da Konkurrent VfL Rethwisch zugleich gegen Türkspor Oldesloe mit 2:3 verlor.

 

Bargfelder SV – SSC Hagen Ahrensb. II 5:2 (1:0)

Bargfelds Trainer Martin Nickel war nach dem Erfolg über Hagens SH-Liga-Reserve voll des Lobes für sein Team. „Wir konnten bisher in der gesamten Rückrunde gegen Mannschaften, die in der Tabelle über uns standen, unser volles Potenzial abrufen und so war es auch heute“, sagte er. Von Anfang an bestimmten die Gastgeber um Janek Leonhardt (Foto, li., gegen Hagens Fabian Lindner) das Spielgeschehen und ließen den Schlossstädtern wenig Raum. Der SSC verteidigte in der zweiten Hälfte nicht mehr energisch genug, so enteilte der Bargfelder SV Tor um Tor.

Tore: 1:0 Felix Schardey (20.), 2:0 Victor Janelt (48.), 3:0 Carsten Rüder (60.), 4:0 Victor Janelt (70.), 5:0 Janek Leonhardt (75.), 5:1 Felix Last (83.) 5:2 Christoph Borchert (87.).

Gelb-Rote Karte: Arne Hell (Bargfelder SV, 80., wg. Meckerns).

 

TuS Hoisdorf – Witzhaver SV 2:5 (2:2)

Der Witzhaver SV hat einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel und dem Ergebnis. Wir haben jetzt einen Punkt Vorsprung auf Rethwisch und alles in der eigenen Hand. Jetzt müssen wir nur noch unsere Hausaufgaben machen“, sagte Trainer Wolfgang Spethmann nach dem Abpfiff. Die Gäste legten einen Start nach Maß hin und gingen durch Sven Walter (2.) und Sebastian Vester (13.) mit 2:0 in Führung. „Hoisdorf hat aber auch ein tolles Spiel gemacht und uns zu jeder Zeit alles abverlangt. Das 2:2 zur Pause haben sie sich verdient“, so Spethmann. Nach der Pause gingen die Gäste durch einen fragwürdigen Strafstoß erneut in Führung. „Die beiden Elfmeter im Spiel waren ein Witz. Dass Hoisdorf noch eine Rote Karte gesehen hat, hat uns letztlich geholfen“, erklärte der WSV-Coach. Stefan Rosema sowie erneut Walter machten den Sieg am Ende perfekt.

Tore: 0:1, 2:3, 2:5 Sven Walter (2., 67./FE, 89.), 0:2 Sebastian Vester (13.), 1:2 Malte Christ Scheunemann (26.), 2:2 Magomed Midalov (41./FE), 2:4 Stefan Rosema (71.).

Rote Karte: Nick-Kevin Kammann (TuS, 66., Notbremse).

 


VfL Rethwisch – Türkspor Old. 2:3 (0:2)

Die Gastgeber hatten neun Verletzte zu beklagen und verstärkten sich daher mit jeweils zwei Spielern aus der A-Jugend und der zweiten Mannschaft. Dem so neu zusammengestellten Team waren Abstimmungsschwierigkeiten anzumerken, die die Gäste mit zwei schnellen Toren bestraften. Nach dem Wechsel gestaltete Rethwisch die Partie ausgeglichener. Für die Gastgeber traf Dennis Dreydoppel – Leihgabe der zweiten Mannschaft – per Doppelpack. „Ein Unentschieden wäre möglich gewesen, aber wenn man die erste Halbzeit verpennt, darf man sich nicht beschweren“, so VfL-Trainer Kay Chylla.

Tore: 0:1 Muhamet Zeka (1.), 0:2 Hamza Mokeddem (6.), 0:3 Talha Ergül (56.), 1:3 Dennis Dreydoppel (70.), 2:3 Dennis Dreydoppel (80.).

 


SV Meddewade – TSV Bargteheide 3:5 (1:2)

Der SV Meddewade verkaufte sich gegen den Tabellendritten teuer. „Bargteheide war am Ende einfach cleverer und hat daher auch verdient gewonnen. Der TSV ist mit einem blauen Auge davon gekommen“, meinte SVM-Trainer Heiko Henneking. Bargteheide ging mit der ersten Chance durch Michael Strusch in Führung (5.), ehe Andy Baasch kurz darauf ausglich (8.). Noch vor der Pause gelang Frederik Kühn die erneute Führung (25.). „Bargteheide war im ersten Abschnitt konsequent in der Chancenverwertung. Wir haben unsere Möglichkeiten leider nicht verwertet. Eigentlich hätten wir führen müssen“, so Henneking. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Strusch (50.). „Leider ist dieser Treffer zu schnell gefallen“, klagte Henneking. Pascal Behnk war der Anschlusstreffer gelungen, bevor Emil Chismatullin alles klar machte (54.).

Tore: 0:1, 1:3, 2:5 Michael Strusch (5., 50., 69.), 1:1, 3:5 Andy Baasch (8., 79./FE), 1:2 Frederik Kühn (25.), 2:3 Pascal Behnk (52.), 2:4 Emil Chismatullin (54.).

 

FSG Südstormarn –
SC Elmenhorst 1:3 (1:1)

Obwohl die Gäste in der ersten Halbzeit ein deutliches Chancenplus verzeichnen konnten, ging es mit einem 1:1 in die Pause. Das lag auch an FSG-Schlussmann Daniel Kersbaum, der viele Schüsse parieren konnte. Nach der Pause erkämpfte sich die FSG ihrerseits einige Großchancen. Kersbaum hielt in der 60. Minute noch einen Elfmeter – und doch landeten die drei Punkte auf dem Konto des SCE, der sich gegen offensiv agierende Gastgeber zum Sieg konterte. „Mit dem Ergebnis bin ich nicht zufrieden, dafür aber umso mehr mit dem Auftreten meiner Mannschaft“, sagte FSG-Trainer Florian Bergmann.

Tore: 0:1 Jan-Hendrik Jobmann (20.), 1:1 Sascha Bern (27.), 1:2 Jan-Hendrik Jobmann (74.), 1:3 Pawel Lukaszewicz (90.).

 

FC Ahrensburg – SV Hamberge 2:3 (0:2)

„Wir haben die ersten 40 Minuten wirklich schlecht gespielt. Erst in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit sind wir ins Spiel gekommen“, erklärte FCA-Coach Udo Stroinski. Hamberge nutzte die Schwächen in der Defensive der Gastgeber und ging verdient mit 2:0 in Front. Nach dem Seitenwechsel kam Ahrensburg mit dem Kurzpassspiel der Gäste besser zurecht und zum Anschlusstreffer (75.). SVH-Goalgetter Michael Dalinger machte schließlich alles klar. „Leider haben wir zu lange gebraucht, um in die Partie zu kommen“, so Stroinski.

Tore: 0:1 Timo Kutschke (15.), 0:2 Timo Kutschke (43.), 1:2 Ajdari Diton (75.), 1:3 Michael Dalinger (80.), 2:3 Dennis Zierke (85.).

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