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Ahrensburg : Bahnstrecke wegen Suche nach Frau gesperrt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Aus der Notaufnahme des Sengelmann-Krankenhauses war eine junge Frau verschwunden. Sie wurde auf den Bahngleisen zwischen Oldesloe und Ahrensburg vermutet. Die Strecke wurde gesperrt. Die Suche endete gut.

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erstellt am 08.Mär.2016 | 11:31 Uhr

Das ist ja mal gut ausgegangen. Montagnacht wurde eine junge Frau von einem Mitarbeiter des Heinrich-Sengelmann-Krankenhauses in Bargfeld-Stegen als vermisst gemeldet. Die Frau sei aus der Notaufnahme verschwunden. Es bestehe akute Lebensgefahr. Die sofort eingeleitete Suche ergaben Hinweise, dass sich die Frau im Raum Ahrensburg, an oder auf den Gleisen der Bahnstrecke Hamburg – Bad Oldesloe aufhalten könnte. Daraufhin wurde der Zugverkehr auf dieser Stecke um 2 Uhr gestoppt.

Mit Unterstützung einer Rettungshundestaffel des DRK erfolgte eine Absuche des Gleisbetts sowie der umliegenden Waldbereiche. Ein Hubschrauber der Bundespolizei flog die Bahnstrecke wiederholt ab. Trotz der mehrstündigen intensiven Suche konnte die Frau nicht gefunden werden. Die Bahnstrecke wurde dann um 6.10 Uhr mit der Auflage wieder frei gegeben, im Raum Ahrensburg „auf Sicht“ zu fahren – das bedeutet mit maximal sieben Stundenkilometern. Wenig später entdeckte ein Lockführer eine Frau auf den Gleisen und stoppte seinen Zug noch rechtzeitig. Deshalb musste die Bahnverbindung abermals stillgelegt werden. Zwei Bundespolizisten, die sich zufällig im Zug befanden, nahmen die Frau in Gewahrsam und übergaben sie in Ahrensburg der Polizei. Es handelte sich um die Vermisste.

Der Frau geht es den Umständen entsprechend gut, sie wurde aber trotzdem zunächst in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Einsatz war um 7.30 Uhr abgeschlossen und die Bahnstrecke wurde wieder vollständig freigegeben.

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