Trittau : B 404: Kollision des Schreckens

Wrackteile  sind verstreut.
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Wrackteile sind verstreut.

Der Sattelauflieger löst sich und kracht in den Gegenverkehr: Zwei Menschen sterben, zwei werden verletzt.

shz.de von
18. Januar 2018, 06:00 Uhr

Nach einem Horror-Unfall gestern Mittag blieb die B 404 zwischen Todendorf und Mollhagen stundenlang gesperrt. Auf Höhe des Parkplatzes Wolfsbrook prallten ein SUV Subara und der Auflieger eines Sattelzuges zusammen. Ein Mann und eine Frau kamen bei dem Unfall ums Leben, der Beifahrer wurde leicht und eine weitere Frau auf dem Rücksitz wurde schwer verletzt. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock.

Nach Angaben der Polizei wollte der 35-jährige Fahrer eines Sattelzuges vom Parkplatz Wolfsbrook in Richtung Süden auf die Bundesstraße 404 auffahren. Hierbei löste sich aus noch ungeklärten Gründen der Sattelauflieger von der Sattelplatte, geriet in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem in Richtung Norden fahrenden Subaru mit polnischen Kennzeichen zusammen. Der Wagen war mit vier Personen (alle polnische Staatsangehörige) besetzt. Der Fahrer des Subaru (35) sowie die Mitfahrerin hinten links (Alter noch nicht bekannt) wurden durch den Zusammenstoß tödlich verletzt. Der Beifahrer (61) ist leicht verletzt mit einem Rettungswagen, die Mitfahrerin hinten rechts (Alter noch nicht bekannt) schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Fahrer des Sattelzuges erlitt einen Schock und ist ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert worden. An dem Subaru entstand Totalschaden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde für die Unfallaufnahme ein Gutachter hinzugezogen.

Zeugen gesucht: Nach ersten Informationen sollen hinter dem Subaru noch zwei weitere Pkw gefahren sein, die nicht am Unfall beteiligt waren. Die Fahrer dieser beiden Pkw werden als mögliche Zeugen gebeten, sich mit der Polizei in Bargteheide unter der Telefonnummer (04532) 7071-0 in Verbindung zu setzen. Im Einsatz waren: Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen, Notarzt dem mit Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), Rettungshubschrauber Christoph 12, die Freiwilligen Feuerwehren Sprenge, Todendorf und Mollhagen, Kreisbrandmeister Gerd Riemann und mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizei.

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